UK BOX-SET

feat. Bruford
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 08:39

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1999 Concert Classics Vol.4 - live in Boston '78

Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 1999 (Aufnahmen von 1978)
Besonderheiten/Stil: live; Klassischer Prog
Label:
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung:
Allan Holdsworth Guitar
Eddie Jobson keyboards, e-Violin & electronics
John Wetton bass & vocals
Bill Bruford kit drums & percussion

Tracklist:
1. Alaska 1:34
2. Time To Kill 7:16
3. The Only Thing She Needs 7:20
4. Carrying No Cross 9:58
5. Thirty Years 10:02
6. In The Dead Of Night 7:49
7. Caesar's Palace Blues 4:29
Gesamtlaufzeit 48:28

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ws&alpha=u
von: Sal Pichireddu (Rezension 1 von 2)

Um allen Zweifeln entgegenzutreten: Diese CD ist schon wieder Geschichte, kaum war sie veröffentlicht, da drängte Eddie Jobson auch schon wieder darauf, sie vom Markt zu nehmen. Trotzdem findet man die CD bisweilen noch in den Läden - Raritätensammler sollten also zugreifen... aber nicht nur Raritätensammler.

"Concert Classics Vol.4" bietet einen Live-Mitschnitt der UK-Urbesetzung , die sich gerade zwischen Debüt-Album und Folgealbum befand, also "Danger Money" die später, 1979 ohne Holdsworth und Bruford aufgenommen werden sollte. Folglich finden sich Stücke aus dem ersten und dem zweiten UK-Album auf "Concert Classics", die Stücke der "Danger Money" allerdings noch in frühen Versionen. "Concert Classics Vol.4" ist der Soundboard-Mitschnitt eines Konzertes aus dem Jahre 1978, daß in Boston aufgenommen und hinlänglich gebootlegt wurde.

Der Sound ist dennoch OK, obwohl dem Album bestimmt noch ein Mix, vielleicht ein paar Overdubs fehlen (die Background Vocals sind, wenn überhaupt vorhanden, kaum zu hören und einfach nicht gelungen). Was dieses Album so interessant macht ist eher die Art, wie eben das Material dargeboten wird.


"Alaska" der Opener des Albums und "Time to Kill" kommen in routinierter Fassung daher, wen wundert's, stammen sie doch vom Debüt. Dann aber folgt mit "The only thing she needs", das erst auf der "Danger Money" seine endgültige Form und seinen endgültigen Text erhalten sollte, mit einem furios aufspielenden Allan Holdsworth - jetzt weiß man, was bei der Studio-Version fehlt! Noch krasser ist der Unterschied bei "Carrying No Cross" - hier ist der gesamte instrumentale Mittelteil anders, wiederum ein atemberaubender Holdsworth und wiederum mit einer frühen Fassung des Textes. Eines wird bei diesen beiden Stücken deutlich: Holdsworth war für die jazzige Note des Debüts verantwortlich, ohne seine Gitarrenriffs erhält die Musik Uks einen anderen Charakter. "Thirty Years" und "In The Dead Of Night" stammen vom Debüt und kommen daher klassisch und weitgehend überraschungsfrei daher, doch das Finale "Caesar's Palace Blues" wartet mit der größten Überraschung auf. Erst jetzt wird dem Hörer klar, wieso das Stück überhaupt "Blues" heißt - Tempo und Charakter sollten später auf der "Danger Money" völlig verändert werden. Diese Live-Version von "Caesar's Palace Blues" hat nichts mit der furiosen Virtuosität der Live-Version auf der offiziellen UK-Live-Scheibe "Night After Night" zu tun und doch ist sie ein weiteres Highlight auf diesem Album.

Fazit: "Concert Classics Vol. 4" komplettiert das (Live-) Bild der kurzlebigen, legendären Formation UK und ist, bestimmt nicht nur wegen seines Raritätenstatus, eine echte Bereicherung für den Freund dieser Musik.
Anspieltipp(s): The Only Thing She Needs, Carrying No Cross, Caesar's Palace Blues

von: Nik Brückner (Rezension 2 von 2)

Das Album "Concert Classics" wurde 2007 von Polydor Japan unter dem Titel "Live in Boston" neu aufgelegt. Der Sound ist gegenüber der Erstausgabe verbessert und das Album steckt in einem neu designten Mini-LP-Sleeve. Wer sich "Concert Classics" nicht besorgen konnte, kann das jetzt nachholen.
Tschüß
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 08:41

[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=KLiUEKLafZY[/bbvideo]

UK :
Bill Bruford (drums),
Allan Holdsworth (guitars),
Eddie Jobson (keyboards & electric violin),
John Wetton (bass & vocals)
live @ Toronto, 1978
Alaska
Time To Kill
The Sahara Of Snow (part 1 & part 2)
Carrying No Cross
The Only Thing She Needs
Thirty Years
In The Dead Of Night
By The Light Of Day
Presto Vivace And Reprise
Tschüß
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 08:46

2012 Reunion - live in Tokyo (DVD)

Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: live; DVD; Klassischer Prog
Label: Globe Media Arts
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung:
Eddie Jobson keyboards, violin
John Wetton vocals, bass
Alex Machacek guitar
Marco Minnemann drums

Tracklist:
1. In The Dead of Night
2. By The Light of Day
3. Presto Vivace and Reprise
4. Danger Money
5. Thirty Years
6. Alaska
7. Time To Kill
8. Starless
9. Carrying No Cross
10. Drum Solo
11. Violin Solo
12. Nevermore
13. One More Red Nightmare
14. Caesar's Palace Blues
15. The Only Thing She Needs
16. Rendezvous 6:02

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ws&alpha=u
von: Thomas Kohlruß

Im Mai 2012 spielten UK eines von zwei Konzerten ihrer „Reunion“-Tour in Europa in Aschaffenburg im Colos-Saal. Wer da war, sah ein beeindruckendes Konzert alter Recken, die noch so gar nicht zum alten Eisen gehören, und deren Musik heute noch sehr zeitgemäß und modern klingt. Wer's verpasst hat, kann sich mit dieser DVD das Erlebnis zumindest ansatzweise nach Hause holen. Die Aufnahmen entstanden bei drei Konzerten im April 2011 in Tokyo.

Im amerikanischen Teil der „Reunion“-Tour waren UK tatsächlich mit Terry Bozzio als Trio unterwegs. In Europa und Japan agierte man als Quartett. Während im Colos-Saal Gary Husband die Felle gerbte, übernahm Marco Minnemann diese Aufgabe in Japan und ist daher auch auf dieser DVD zu bestaunen. An der Gitarre ist mit Alex Machacek wahrlich auch kein Schlechter aktiv.


John Wetton und Eddie Jobson, die beiden UK-Urgesteine, sind gut drauf und lassen ihrer Spielfreude vollen Lauf. Jobson glänzt mit Tasten- und Violinen-Soli (während derer sein Synthie teils munter weiter automatisiert spielt). Wetton ist gut bei Stimme und demonstriert, dass er immer noch einer der richtig guten Rock-Bassisten ist. Allerdings wirkt er schon ganz schön angespannt. Scheint nicht so leicht zu sein, nach all den Jahren diese doch anspruchsvollen Sachen zu spielen.

Die Minnemann-Drum-Show ist wie immer ein Erlebnis. Minnemann bekommt sogar einen Solospot. Machacek steht dagegen wortwörtlich etwas im Schatten, da die schlechte Bühnenausleuchtung ihn ganz schön im Dunkeln stehen lässt. Auch bekommt er nur spärliche Solospots. Eddie Jobson gönnt sich natürlich ein ausführliches Violinensolo, bei dem er aus der elektrischen Violine alles herausholt.

Die Setlist des knapp 2stündigen Konzerts lässt wohl kaum Wünsche offen. Es gibt UK-Klassiker en masse (mit einem leichten Übergewicht für das erste Album) und als Schmankerl zwei King Crimson-Klassiker, darunter das unsterbliche „Starless“. Zum Abschluss intonieren Wetton und Jobson „Rendezvous 6:02“ als Duo, nur mit Klavierbegleitung. Der emotionale Abschluss eines großartigen Konzerts.

Wie bei so vielen Veröffentlichungen aus Jobsons Umfeld ist die DVD nicht ganz optimal, aber letztlich okay. Das Bild ist einigermaßen gut, leidet nur etwas unter der schwachen Bühnenausleuchtung und dem NTSC-Format. Die Kameraführung ist ruhig und man kann den Protagonisten gut auf die Finger sehen (vor allem, wenn die Kamera senkrecht von oben auf Jobsons Keyboard filmt). Der Ton kommt in Dolby Stereo oder 5.1-Surround, alles bestens. Es gibt „nur“ das Konzert, keine Extras (aber die werden auch nicht wirklich vermisst).

Ein schönes Dokument einer gelungenen Wiederkehr einer historisch vielleicht etwas unter Wert geschlagenen Band (tja, wer zu spät kommt, den...). Genießen!
Tschüß
nixe

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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 08:50

2013 Reunion - live in Tokyo (2CD)

Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 2013 (CD)
Besonderheiten/Stil: live; Klassischer Prog
Label:
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung:
Eddie Jobson keyboards, violin
John Wetton vocals, bass
Alex Machacek guitar
Marco Minnemann drums

Tracklist:
Disc 1

1. In The Dead of Night 6:02
2. By The Light of Day 4:47
3. Presto Vivace and Reprise 2:49
4. Danger Money 9:01
5. Thirty Years 8:30
6. Alaska 5:00
7. Time To Kill 5:03
8. Starless 11:46
9. Carrying No Cross 11:48
Gesamtlaufzeit 64:46

Disc 2
1. Violin Solo 6:16
2. Nevermore 8:16
3. One More Red Nightmare 6:18
4. Caesar's Palace Blues 4:51
5. The Only Thing She Needs 8:50
6. Rendezvous 6:02 6:11
Gesamtlaufzeit 40:42

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ws&alpha=u
von: Nik Brückner

Im Mai 2012 spielten UK eines von nur zwei Europa-Konzerten ihrer Reunion-Tour im Aschaffenburger Colos-Saal. Gott, was war das für ein Ereignis! Eine der am rarsten gesäten Bands der Proggeschichte direkt bei uns vor der Haustür. Viele sind hingepilgert, von weither, um dieses Ereignis mitzuerleben!

Und statt wie bei vielen klassischen Bands eines tattrigen Konzerts einer Altherrenband, bekamen wir eine überraschend tighte Band mit einem großartigen Set zu sehen! Was für eine Offenbarung!


Passend zu diesem Ereignis erschien "Reunion - Live in Tokyo", einmal als DVD, einmal als Doppel-CD. Die DVD ist bei uns schon rezensiert, deshalb beschränke ich mich hier auf ein paar wenige Anmerkungen:

Das Konzert ist großartig, Machacek und Minnemann ohnehin über alle Zweifel erhaben, Wetton darf man nach seiner langen Krankheit ebenfalls längst wieder vertrauen, sowohl als Sänger als auch als Bassist - bleibt als große Unbekannte Eddie Jobson. Nur wenige, sehr wenige, konnten den Mann in den letzten 30 Jahren beim Musikmachen erleben. Und auch er macht seine Sache glänzend!

Eine großartige Band mit einem großartigen Programm also. Bleibt das Manko, dass wie schon beim Album "Ultimate Zero Tour - Live" des personell eng verwandten U-Z Projects die Soundqualität deutlich zu wünschen übriglässt. Auch "Reunion - Live in Tokyo" klingt dumpf, und nicht besser als ein mäßiges Bootleg. Ist es das, was der Aufdruck "Produced by Eddie Jobson" bedeutet?!?

Vergleichbar mit: King Crimson
Tschüß
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 08:56

2015 Curtain Call
Bild
Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: live; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Ward Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung:
Eddie Jobson Keyboards, Violin
John Wetton Vocals, Bass
Alex Machacek Guitar
Marco Minnemann Drums

Tracklist:
Disc 1

1. In The Dead Of Night 6:05
2. By The Light Of Day 4:46
3. Presto Vivace and Reprise 2:48
4. Thirty Years 8:40
5. Alaska 4:45
6. Time To Kill 5:04
7. Nevermore 8:36
8. Mental Medication 7:07
9. Drum Solo 6:59
Gesamtlaufzeit 54:50
Disc 2

1. Danger Money 8:29
2. Rendezvous 6:02 5:08
3. The Only Thing She Needs 8:29
4. Caesar's Palace Blues 5:13
5. Nothing To Lose 4:27
6. Carrying No Cross 13:02
7. Waiting For You 5:55
8. Night After Night 5:03
9. As Long As You Want Me Here 5:10
Gesamtlaufzeit 60:56

Disc 3

1. In The Dead Of Night (DVD) 6:05
2. By The Light Of Day 4:46
3. Presto Vivace and Reprise 2:48
4. Thirty Years 8:40
5. Alaska 4:45
6. Time To Kill 5:04
7. Nevermore 8:36
8. Mental Medication 7:07
9. Drum Solo 6:59
10. Danger Money 8:29
11. Rendezvous 6:02 5:08
12. The Only Thing She Needs 8:29
13. Caesar's Palace Blues 5:13
14. Nothing To Lose 4:27
15. Carrying No Cross 13:02
16. Waiting For You 5:55
17. Night After Night 5:03
18. As Long As You Want Me Here 5:10
Gesamtlaufzeit 115:46

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ws&alpha=u
von: Nik Brückner

dääp dääp dääp däädääp däädääp dääp dääp däädääp däädääp dääp dääp däädääp däädääp dääp dääp ...

Oder?

8. 11. 2013, Club Città, Kawasaki, Managawa, Japan.

U. K.

Die letzte große Progressive Rock Band der klassischen Prog-Ära. Nach der einen Definition eine Supergroup, nach der anderen - hr hr - eine Neoprogband. Zeigt, wie sinnvoll die eine und wie sinnlos die andere Definition ist. Und zwei der großartigsten Progalben aller Zeiten.

All das auf nur zwei Alben, in nur zwei Jahren, von nur einer einzigen Band.


U. K.

Ich weiß noch, wie wir in Aschaffenburg standen, bei einem der Reunion-Konzerte, und dieser Band zujubelten. Ein Jugendtraum. "U. K." und "Danger Money" gehörten zu den allerersten Progalben, die ich besaß. Ein echtes Erlebnis.

U. K....

Existent von 1977 bis 1979, dann die Verwirrungen der 90er: Damals plante Eddie Jobson eine Neuauflage von U. K. und ein neues Studioalbum namens "Legacy", in der Besetzung Jobson, Bruford, Wetton, mit Gastmusikern wie Allan Holdsworth, Robert Fripp, Tony Levin, Francis Dunnery und Steve Hackett. Jobson baute zudem das Prager Philharmonische Orchester und den bulgarischen Frauenchor Angelite mit ein, mit denen er zu dieser Zeit zusammenarbeitete. Dieses Album wurde 1999 sogar eingespielt, Wetton verließ das Projekt jedoch bald und wurde durch Aaron Lippert ersetzt. In der Folge ließ Bruford seine Beiträge löschen. Eine Neueinspielung als Soloalbum Jobsons scheiterte in der Folge an den inzwischen unentwirrbaren Eigentumsrechten. Immerhin erschienen fünf Stücke später auf den Alben "Voices of Life" von Angelite ("Nov Den/A New Day", "Utopia" und "Zavesata Pada/The Curtain Falls") und "Icon II: Rubicon" von Wetton/Downes ("The Glory of Winning" und "Tears of Joy").

Schließlich die Wiedervereinigung von Jobson und Wetton 2012, mit den unglaublichen Alex Machacek an der Gitarre und Marco Minnemann an den Drums. Touren, Konzerte, über drei Jahre hinweg, bis zum endgültigen (?) Aus der Band.

Und nun das ultimative Live-Dokument: "Curtain Call". U. K. spielen sämtliche Stücke ihrer Karriere live. Na, fast. Das Ganze auf DVD+DoCD+supperinformatives Booklet. Wenn das kein Presto Vivace & Reprise ist....

U. K.!

Die letzte klassische Progband - und die erste Progjazz-Band.

Wat jibbet zu höern?

"U. K." und "Danger Money" in Gänze, dazu die nur auf dem Live-Album "Night after Night" veröffentlichten Stücke "Night after Night" und "As long as you want me here" - und als besonderes Schmankerl das bislang exklusive, nur hier hörbare "Waiting for you". Wenn nicht der ganze Rest, so doch auf jeden Fall letzteres macht "Curtain Call" zu einem Muss-Hab für den fanatischen Knaben. Damit fehlt aus dem Gesamtwerk der Band einzig "When Will You Realize?", die B-Seite der Single "Night after Night" - ein Song, der ähnlich wie "Nothing to lose" eher nach Asia denn nach UK klingt.

Was für eine Band! Eddie Jobson - Ex-Jethro Tull, -Roxy Music und vor allem: Ex-Frank Zappa, John Wetton - Ex-Family, -King Crimson, -Phil Manzanera, -Mogul Thrash, -Roxy Music, Bill Bruford - Ex-Gong, -Hatfield and the North, -King Crimson, -National Health. -Yes, und dazu Fusion-Legende Allan Holdsworth - Ex-Jack Bruce, -Gong, -'Igginbottom, -Soft Machine, -Tempest und Schlagzeug-Legende Terry Bozzio (Zappa! Zappa!). Gleich auf dem ersten Album: die perfekte Fusion von Jazz und Prog, Zappaesk-Crimsoidem und Klassisch-Proggigem, zusammengefasst in "In the Dead of Night"/"By the Light of Day"/"Presto Vivace & Reprise", mit dem berühmt gewordenen 7/4-Motiv (und dem 5/4-Gegengewicht), der Polyrhythmik, dem klassischen Gitarrensolo, dem intellektuell-zappaesken, garantiert untanzbaren 7/16-Kontrapunkt von "Presto Vivace". Ein Geniestreich. Das vielleicht aggressivste Prog-Riff aller Zeiten ("Alaska"), die live sicher haarsträubend schwierige Jazz/Fusion von "Nevermore".

Dann "Danger Money": Die Abkehr von Jazz und Fusion, bei Hinwendung zu Jobsons Kompositionsstil und Wettons Hang zum Mainstream ("Nothing to lose": Der erste Asia-Song?). Dennoch: Das Titelstück, dessen Beginn sich nicht zwischen 9/8 und 8/8 entscheiden kann, der seltsamste 3/4-Takt der Welt, "Rendezvous 6:02", die Gespenstergeschichte, die Progrock-Monster "The only Thing she needs", "Caesar's Palace Blues" und vor allem "Carrying no cross" - Klassiker allesamt, bis heute.

Dazu die angesprochenen Ergänzungen, "Night after Night" mit dem 32stel-Intro, das später zu 5/16, 7/16 und 8/32 variiert wird, "As long as you want me here", das hier als Pianoballade interpretiert wird, und "Waiting for you", ein Stück, das immer noch in der Entstehung begriffen war, als sich die Band auflöste. Dementsprechend nicht das beste U.-K.-Stück aller Zeiten, eher rockig, kaum Prog, kaum Fusion, im Ganzen noch ziemlich roh und unausgearbeitet - und dennoch unverkennbar U. K.. Mutig, das Stück in diesem Zustand abzustauben und zur Aufführung zu bringen. Nur hier zu haben.

Die Band ist großartig aufgelegt und großartig eingespielt. Die musikalischen Laistungen sind über alle Zweifel erhaben, auch die der beiden älteren Semester - sonst würden Musiker vom Kaliber Minnemanns und Machacek wohl auch nicht mit ihnen auftreten. Auch die Filmung ist hervorragend, aus der erwartungsgemäß nicht vorhandenen Bühnenshow wird dadurch das Beste herausgeholt, dass die Kamera den Musikern oft genug auf die Finger sieht - und das auch noch sehr kompetent, nämlich immer dann, wenn diese etwas Eindrucksvolles leisten. Allein die Tonqualität lässt - wieder einmal - zu wünschen übrig. "Produced by Eddie Jobson" ist kein gutes Label, und das trifft leider auch auf dieses ultimative Live-Release U. K.s zu. Der Klang ist dumf, breiig, dosig, und ähnelt damit eher einem besseren Bootleg.

Trotzdem: "Curtain Call" lohnt sich. Die ultimative Live-VÖ der ultimativen Prog-Fusion-Band.
Vergleichbar mit: einem Bootleg des gleichen Konzerts.
Tschüß
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 08:58

[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=TlunvUSOaIs[/bbvideo]
U.K. Progresja, Warsaw - 24 Feb 2015
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 08:59

[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=OlcgIle1DiI[/bbvideo]
Starless.Eddie Jobson, John Wetton Reunion. UK live in Tokyo. 2012
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 09:01

[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=Na4aBPLxf_w[/bbvideo]
Jobson-Wetton "In The Dead of Night" (the full suite)
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Mo 30. Jan 2017, 20:20

Kevin Quinn UK 1977-2015 Bild

Informationen:
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN:
Verlag: Selbstverlag
Verlagsort:



http://babyblaue-seiten.de/index.php?co ... ws&alpha=u
von: Nik Brückner

Eddie Jobson, John Wetton, Allan Holdsworth, Bill Bruford, Terry Bozzio, Alex Machacek, Marco Minnemann, Gary Husband, Virgil Donati, Mike Mangini.

Wenn das keine großen Namen sind.

Die Band dazu? UK.

Nach dem Ende von King Crimson wurden John Wetton und Bill Bruford immer wieder gefragt, ob es eine Chance gebe, dass sich die Band wieder zusammentut. Und so nahmen die beiden Kontakt miteinander auf. Zunächst versuchten sie, gemeinsam mit dem Keyboarder Rick Wakeman eine Band auf die Beine zu stellen, dies scheiterte jedoch an vertraglichen Problemen mit Wakemans Plattenfirma. Die drei schrieben sogar einige Stücke zusammen (z. B. "Beelzebub", "Back to the Beginning", "Paper Talk"), die sich später dann auf Soloalben von Bill Bruford und John Wetton wiederfanden.


Tatsächlich gab es die Chance einer Wiedervereinigung von King Crimson: Robert Fripp überlegte 1977, ob er mit Wetton, Bruford und dem Keyboarder/Violionisten Eddie Jobson, der auf King Crimsons "USA" zu hören ist, eine Band namens "The League of Gentlemen" gründen solle. Eine Tour mit Peter Gabriel zeigte ihm dann aber, dass er noch nicht so weit war, auf die Bühnen der Welt zurückzukehren, und Jobson, Wetton und Bruford blieben zu dritt auf der Strecke.

Die drei einigten sich dann darauf, unter dem Namen "Alaska" weiterzumachen. Bruford holte den Gitarristen Allan Holdsworth in die Band, einen der gefragtesten Fusionmusiker seiner Zeit. Letztendlich entschied man, unter dem Namen "UK" zu starten. Der Rest ist Prog-Geschichte: Die drei Alben der Band zählen zu den späten Meilensteinen des Genres.

Kevin Quinn hat, offenbar im Auftrag Jobsons, ein Buch über die Band geschrieben. Oder sagen wir, ein Büchlein. 65 Seiten im überdimensionalen Querformat. Daraus kann man schon schließen, dass es hier mehr um Fotos geht, als um einen tiefschürfenden Text. Und tatsächlich hat man nach der höchstens eine halbe Stunde währenden Lektüre eher das Gefühl, ein Bilderbuch angeschaut zu haben: Links ist immer ein großformatiges Foto, rechts ein bisschen Text, nie mehr als ein paar Zeilen, dazu auch noch auf Japanisch und Englisch.

Was dort steht, ist okay, aber nicht mehr als oberflächlich. Tiefe Einblicke gibt es kaum, Streitigkeiten werden ganz ausgeblendet. Der größte Mangel ist, dass der gescheiterte Wiedervereinigungsversuch in den 1990er Jahren vollkommen fehlt: Damals plante Eddie Jobson eine Neuauflage von U. K. und ein neues Studioalbum namens "Legacy", in der Besetzung Jobson, Bruford, Wetton, mit Gastmusikern wie Allan Holdsworth, Robert Fripp, Tony Levin, Francis Dunnery und Steve Hackett. Jobson baute zudem das Prager Philharmonische Orchester und den bulgarischen Frauenchor Angelite mit ein, mit denen er zu dieser Zeit zusammenarbeitete. Dieses Album wurde 1999 sogar eingespielt, Wetton verließ das Projekt jedoch bald und wurde durch Aaron Lippert ersetzt. In der Folge ließ Bruford seine Beiträge löschen. Eine Neueinspielung als Soloalbum Jobsons scheiterte in der Folge an den inzwischen unentwirrbaren Eigentumsrechten. Immerhin erschienen fünf Stücke später auf den Alben "Voices of Life" von Angelite ("Nov Den/A New Day", "Utopia" und "Zavesata Pada/The Curtain Falls") und "Icon II: Rubicon" von Wetton/Downes ("The Glory of Winning" und "Tears of Joy").

All diese Verwicklungen spart "UK 1977-2015" aus, womit klar ist, dass wir es hier mit einer jener Jubelbiografien zu tun haben, die den Ruhm von Bands vermehren sollen, aber kaum etwas zu Aufarbeitung ihrer Geschichte beitragen können. Solange es nichts besseres gibt, ist dieses Buch dasjenige, das der Fan lesen sollte, das Standardwerk zu "UK" muss aber noch geschrieben werden.
Tschüß
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Re: UK BOX-SET

Beitrag von nixe » Di 31. Jan 2017, 14:32

In Memory of John Wetton!!!

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Beitrag von nixe » Di 31. Jan 2017, 17:26

https://de.wikipedia.org/wiki/John_Wetton
John Wetton (* 12. Juni 1949 in Derby, England; † 31. Januar 2017) war ein britischer Rockmusiker. Sein Hauptinstrument war der E-Bass, er war aber auch Sänger, Gitarrist und mit verschiedenen anderen Instrumenten (Klavier, Mellotron, Geige) vertraut.

Seit den frühen 1970ern war er als professioneller Musiker aktiv und war Mitglied der Bands Mogul Thrash, Family, King Crimson, Roxy Music, der Bryan Ferry Band, Uriah Heep, UK, Wishbone Ash und Asia.

Inhaltsverzeichnis:

1 Leben
1.1 1960er Jahre: Corvettes, The Palmer-James Group, Tetrad, Mogul Thrash
1.2 Frühe bis mittlere 1970er Jahre: Family, King Crimson, Roxy Music, Uriah Heep
1.3 Späte 1970er Jahre: UK, Wishbone Ash
1.4 1980er Jahre: Asia
1.5 1990er Jahre: Solokarriere, zahlreiche Gastspiele und Asia-Reunion
1.6 Tod
2 Diskographie (Alben, ohne Kompilationen)
2.1 Solo-Studioalben
2.2 Solo-Livealben
2.3 Duettalben
2.3.1 mit Phil Manzanera
2.3.2 mit Richard Palmer-James
2.3.3 mit Ken Hensley
2.3.4 mit Geoffrey Downes
2.4 Bands
2.4.1 mit Mogul Thrash
2.4.2 mit Family
2.4.3 mit King Crimson
2.4.4 mit Uriah Heep
2.4.5 mit Jack-Knife
2.4.6 mit U.K.
2.4.7 mit Wishbone Ash
2.4.8 mit Asia
2.4.9 mit Qango
2.5 als Gastmusiker und/oder Texter und/oder Produzent
3 Weblinks
4 Einzelnachweise

Leben
1960er Jahre: Corvettes, The Palmer-James Group, Tetrad, Mogul Thrash


Knapp vor Wettons zehntem Geburtstag zog die Familie Wetton von Derby an die Südküste nach Bournemouth, Grafschaft Dorset. Dort lernte John Wetton in der Schule Richard Palmer-James kennen, der in einer Band namens The Corvettes Gitarre spielte. Bei einer Umbesetzung wurde John Wetton, der als 13-Jähriger schon als hervorragender Bassist und Sänger bekannt war, in der Band aufgenommen. Man spielte Covers und trat damit bei allen möglichen Anlässen in der Gegend auf. Nach einer Änderung der musikalischen Stilrichtung wurde die Band in The Palmer-James Group umbenannt. Nachdem Palmer-James 1965 die Schule beendet hatte und für drei Jahre nach Wales studieren gegangen war, wurde die Band umbesetzt. Als Palmer-James 1968 zurückkam, gründete er gemeinsam mit Wetton eine neue Band namens Tetrad. Im selben Jahr hatte John Wetton ein Engagement als Bassist für eine Rumänien-Tour mit dem einstigen Kinderstar Helen Shapiro. Nach seiner Rückkehr stellte sich Tetrad beim Plattenlabel Decca Records vor, jedoch ohne Erfolg. Nach einer Englandtour wechselte man wieder den Bandnamen und nannte sich Ginger Man. Der letzte Auftritt der Band fand am 5. Juli 1969 in Salisbury statt.

John Wetton fuhr in der Folge nach London und versuchte, bei der Band Atomic Rooster unterzukommen. Dort lernte er Carl Palmer, der schon in der Band war, und Steve Howe, der sich ebenfalls um eine Stelle in der Band bewarb, kennen. Er wurde aber ebenso wie Howe abgelehnt. Als 18-Jähriger zog Wetton endgültig nach London um und schloss sich dort einer Band namens Splinter an, die ihm ein mehrwöchiges, jedoch schlecht bezahltes Engagement im Storyville Club in Köln (Deutschland) verschaffte. Zurück in London gründete John Wetton gemeinsam mit James Litherland, der gerade Colosseum verlassen hatte, die Band Brotherhood, die sich kurze Zeit später in Mogul Thrash umbenannte. Mit Produzent Brian Auger und Engineer Eddie Offord wurde ein Album veröffentlicht. Kurz danach nahm die Band noch eine Single auf, Sleeping in the Kitchen, welche in Belgien ein Hit wurde. Getourt wurde hauptsächlich am Festland, der Erfolg in England blieb der Band aber verwehrt.

Frühe bis mittlere 1970er Jahre: Family, King Crimson, Roxy Music, Uriah Heep

Als sich die Band auf Grund rechtlicher Vertragsprobleme trennte, nahm John Wetton vermehrt Angebote als Studiomusiker an. So wurde unter anderem auch der bekannte Beatles-Produzent George Martin auf ihn aufmerksam und er engagierte John Wetton für einige seiner Projekte als Studiomusiker, wodurch er ein passables Einkommen erzielen konnte. In dieser Zeit spielte er unter anderem auch bei zwei Auftritten der Band Renaissance, darunter einen beim bekannten Reading Festival. Er arbeitete auch für einige Zeit in Amerika, kehrte aber 1971 nach London zurück, weil dort der Progressive Rock aufkam, der ihn in seinen Bann zog.

Jim Cregan, den Wetton aus Jugendzeiten kannte, rief ihn an und schlug ihm vor, bei der Band Family vorzuspielen, da diese einen Bassisten suchte. John Wetton wurde vom Fleck weg engagiert. Hier fiel er nicht nur durch seine Fähigkeiten am Bass auf, sondern engagierte sich sehr stark bei den Arrangements der Songs, spielte verschiedenste Instrumente, darunter auch, wie sein Vorgänger, Geige, und konnte sich teilweise mit einigen sehr interessant arrangierten Backgroundvocals (z. B. My Friend the Sun) und sogar einigen, wenn auch wenigen Leadvocals (Larf and Sing, Spanish Tide) hervortun. Mit Family nahm er zwei Alben, Fearless und Bandstand, auf, die hervorragende Plattenkritiken bekamen. Außerdem war Family für Wetton die erste Band, mit der er bei Live-Auftritten vor einem größeren Publikum spielen konnte.

Robert Fripp, Mitbegründer der Band King Crimson, wollte John Wetton schon 1971 in seine Band einbauen, Wetton schlug aber zunächst aus. Als Fripp ihm 1972 mitteilte, die Band unter anderem mit Bill Bruford ganz neu zu besetzen, sah er seine Chance gekommen, endlich auch als Leadsänger sein Talent einem breiteren Publikum zu beweisen. Die Band spielte bei ihren Auftritten neben einstudiertem Material ausgedehnte Improvisationen, wobei Wetton den Bass stellenweise so hart spielte, dass nicht selten eine Saite riss. Die Texte stammten überwiegend von Wettons Jugendfreund Richard Palmer-James, zum Teil aber auch schon von Wetton selbst. Als Robert Fripp 1974 die Band unerwartet auflöste, stürzte für John Wetton eine kleine Welt zusammen. Er gab später zu, dass er noch gut und gerne 20 Jahre in der Band geblieben wäre. Kurz zuvor hatte er noch sein Bassspiel zum Album Still (1973) des vormaligen King-Crimson-Texters Peter Sinfield beigesteuert.

Durch das gemeinsame Plattenlabel EG-Records kannte Wetton die Musiker der Band Roxy Music. Von diesen wurde er eingeladen mitzuhelfen, einen neuen Bassspieler auszusuchen. Da aber kein geeigneter Bassist gefunden wurde, willigte Wetton ein, bei der anstehenden britischen Tour selbst zur Verfügung zu stehen. Aus der britischen Tour wurde eine große Welttour und Wetton hatte Spaß an der Arbeit, da die Band ein großes Publikum hatte. Wetton spielte auch als Studiomusiker auf Soloalben von Bryan Ferry, Phil Manzanera und Brian Eno.

Im Frühjahr 1975, nach der Roxy-Music-Tour, stieg Wetton bei Uriah Heep ein. Er verbrachte bei der Band ein gutes Jahr und spielte mit ihr zwei Studioalben ein, Return to Fantasy und High and Mighty. Er ging auch mit der Band auf Tournee. Uriah Heep hatte zwar eine große Fangemeinschaft, musste jedoch in der Musikpresse oft schlechte Kritiken einstecken. Mit dem Kommen von Wetton wandte sich diesbezüglich aber das Blatt. Wetton hatte hier eine ähnliche Position wie bei Family inne, konnte bei den Arrangements ein kräftiges Wort mitreden und brachte neben seinem markanten Bassspiel auch wieder das Mellotron zum Einsatz. Bei dem Stück One Way Or Another teilten sich John Wetton und Ken Hensley die Leadvocals, da der Lead-Sänger David Byron kurzfristig nicht zur Verfügung stand. Nachdem Byron im Sommer 1976 endgültig die Band verließ, stieg auch John Wetton aus.

Späte 1970er Jahre: UK, Wishbone Ash

Während der anschließenden Tour mit der Bryan Ferry Band wurde John Wetton immer wieder von Journalisten gefragt, was aus King Crimson wurde. So nahm er mit Schlagzeuger Bill Bruford Kontakt auf. Gemeinsam mit Keyboarder Rick Wakeman versuchte man eine Band aufzustellen, die jedoch an vertraglichen Problemen mit Wakemans Plattenfirma scheiterte. Einige der Stücke (Beelzebub, Back to the Beginning, Paper Talk) fanden sich später auf Soloalben von Bill Bruford und John Wetton wieder. Wetton und Bruford einigten sich dann darauf, unter dem Namen UK etwas Größeres auf die Beine zu stellen, und jeder durfte einen Mann in die Band holen. Bruford holte Gitarrist Allan Holdsworth, der einer der gefragtesten Fusionmusiker seiner Zeit war, während Wetton den Tastenvirtuosen Eddie Jobson (Roxy Music, Frank Zappa Band) an Bord holte. Das Debütalbum UK fand bei den Fans des Progressive Rock großen Anklang. Kurz nach den Aufnahmen zum ersten Album besuchte Wetton Richard Palmer-James, der in München lebt. Dort entstand im Februar 1978 in zehn Tagen juxhalber das Album I Wish You Would unter dem Projektnamen „Jack-Knife“. Dieses Album wurde im Wesentlichen von den Bandmitgliedern der früheren Band Tetrad aufgenommen, und es wurden großteils auch Musikstücke aus dieser Zeit ausgewählt. Zurück in England startete die UK-Welttour, mit teilweise sehr großem Publikumsandrang. Trotzdem wurde die Band umgebaut, Bruford und Holdsworth verließen die Band, gemeinsam mit Terry Bozzio wurde das zweite Album Danger Money eingespielt. Das Stück Rendezvous 6:02 wurde in Holland ein Top-20-Hit. 1979 wurde noch das Live-Album Night After Night mit zwei neuen Stücken veröffentlicht. UK traten teilweise als Vorgruppe zu Jethro Tull auf, ihr letztes Konzert fand jedenfalls im Dezember 1979 in Nijmegen in den Niederlanden statt. Danach ging man getrennte Wege, ohne jemals die Band offiziell aufzulösen.

John Wetton versuchte nun, die schon mit der Band UK begonnene Trendwende zu kommerzielleren Songs für sich zu nutzen und wollte mit Caught in the Crossfire ein dementsprechendes Soloalbum auf den Markt bringen. Die Plattenfirma war aber von den Aufnahmen nicht überzeugt und brachte das Album zuerst gar nicht und später nur in einer begrenzten Stückzahl auf den Markt, sodass es bis zum Erscheinen der CD ein begehrtes Sammlerstück wurde.

Die nächste Station war die Twin-Gitarren-Formation Wishbone Ash. Obwohl er auf deren Album Number the Brave alle Bassparts in gewohnter Qualität einspielte und auch einen eigenen, selbst eingesungenen Song (That’s That) beisteuern durfte (der zweite Titel, den Wetton für Wishbone Ash geschrieben hatte, Here Comes the Feeling, fand keinen Platz auf dem Album und landete später auf dem ersten Asia-Album), trennte man sich noch vor der anstehenden Livetour von ihm.

Wettons bereits in den 1970er Jahren begonnener übermäßiger Alkoholgenuss hatte sich spätestens am Ende der 1970er Jahre zu einer Abhängigkeit entwickelt. Wie Wetton selbst angibt, hatte er seine Alkoholsucht bis kurz vor seinem Einstieg bei Asia noch gut im Griff, so dass sie seine Arbeit nicht behinderte (wie das dann später, vor allem in den neunziger Jahren der Fall sein sollte). Dennoch waren Rückschläge wie die Auflösung von King Crimson und der Misserfolg seines Soloalbums seiner Krankheit nur wenig zuträglich.

1980er Jahre: Asia

Nach einem Versuch, bei der französischen Band Atoll einzusteigen, mit der er drei Nummern, einschließlich Here Comes the Feeling, eingespielt hatte, ging John Wetton auf Anregung des Managers Brian Lane mit dem Ex-Yes-Gitarristen Steve Howe ins Studio, um gemeinsam einige Songs aufzunehmen. Als Schlagzeuger wurde Carl Palmer engagiert. Geoff Downes (Keyboards), der in Folge ein beständiger Partner John Wettons wurde, stieß als letzter zur Formation. Die Band nannte sich Asia und hatte mit ihrem Debütalbum Asia einen durchschlagenden Erfolg. Das Album war 1982 das meistverkaufte Album in den USA und war neun Wochen lang Nr. 1 in den US-Billboard Charts. Nach dem weniger erfolgreichen zweiten Album Alpha wollte Wetton nicht mehr mit Howe arbeiten. Sein Anliegen scheiterte und Wetton wurde kurzzeitig durch Greg Lake ersetzt, ein Intermezzo, bei dem auch seine Alkoholkrankheit eine Rolle spielte. Nachdem Lake aufgrund unterschiedlicher musikalischer Vorstellungen ein neues Album betreffend das Asia-Projekt verließ, kehrte Wetton in die Band zurück, womit Howes Zeit bei der Band beendet war. Howe wurde in der Folge durch verschiedene Gitarristen ersetzt, beim dritten Studioalbum Astra etwa durch den Schweizer Mandy Meyer (Ex-Krokus).

Da das dritte Album, dessen Produktion länger als ein Jahr dauerte, nicht mehr die erwarteten Verkaufszahlen erreichte, wurde es eine Zeit lang still um Asia, ohne dass die Band sich offiziell auflöste. Die einzelnen Musiker verfolgten eigene Projekte, John Wetton wandte sich wieder vermehrt Studioprojekten anderer Künstler zu, stellte ihnen auch eigene Texte zur Verfügung und versuchte sich als Produzent. Ein auf dem Soundtrack zu Over the Top erschienener Titel von Asia wurde in Wahrheit nur von Wetton eingesungen. Wetton wirkte 1986 auch beim Projekt Phenomena mit. Die dabei entstandene Ballade Did it all for Love, die von John Wetton gesungen wurde, war in Teilen Europas und besonders im südamerikanischen Raum ein Hit. 1986 entstand auch das Duettalbum mit Phil Manzanera. 1988 übersiedelte der renommierte Londoner Marquee Club. Bei der Schlussveranstaltung am alten Ort gab Wetton gemeinsam mit Don Airey, Robin George und Carl Palmer zwei Konzerte.

Ende der 1980er und Anfang der 1990er gab es eine Reihe von Asia-Comeback-Konzerten in unterschiedlichsten Besetzungen, bei der ersten Tour spielte noch John Young die Keyboards, mit dem John Wetton später bei den eigenen Soloalbum intensiv zusammenarbeitete. So wurde damals schon eine Urversion des Liedes Arkangel live aufgeführt.

1990er Jahre: Solokarriere, zahlreiche Gastspiele und Asia-Reunion

Im Frühjahr 1991 verließ Wetton nach einer erfolglosen Tour frustriert Asia. Er zog von England nach Kalifornien und begann dort mit der Arbeit an seinem zweiten Solo-Album. Wetton hatte einen Vertrag bei Virgin Records America und arbeitete eng mit dem Manager Jordan Harris zusammen. Als EMI Virgin aufkaufte, verließ Harris die Firma. Wetton erreichte die Nachricht, dass sämtliche bislang unveröffentlichte Alben von Künstlern, mit denen Harris Verträge abgeschlossen hatten, bis auf weiteres unveröffentlicht bleiben sollten. Das betraf auch Wettons Solo-Album, das bis dato noch Raised in Captivity hieß. Dann wurde Wetton von EMI freigestellt - allerdings wurde ihm sein Album zurückgegeben. Es wurde daraufhin 1994 von dem kleinen Label Eclipse veröffentlicht, unter dem Titel Battle Lines, in Japan erhielt es dagegen den namen Voice Mail.

Battle Lines leitete eine neue Ära in Wettons Musikerleben ein. In der Folge erschienen mehrere Soloalben sowie zahlreiche Livealben. Die unterschiedlichsten Band-Besetzungen - so kam es auch zu Solo-Touren, bei denen er seinen Gesang mit akustischer Gitarre begleitete - führten wieder zu vermehrter Mitwirkung bei den Projekten anderer Künstler. Die bemerkenswerteste darunter war wohl die Einladung von Steve Hackett, mit dem er alte Genesis-Stücke in neuem Gewand aufführte. Beachtlich waren auch die Live-Konzerte, bei denen ein hochkarätiges Musikerkollegium neben den Genesis- und Hackett-Songs auch Lieder von King Crimson und John Wetton zum Besten gab.

Wettons Solokonzerte in dieser Zeit erlangten unter seinen Fans traurige Berühmtheit, weil bei jedem Konzert die Gefahr bestand, dass es kurzfristig abgesagt werden musste. Wettons Alkoholkrankheit hatte dazu geführt, dass man ihn bisweilen nach dem ersten Song von der Bühne tragen musste.

Der erneute Kontakt zwischen dem Asia-Musiker Geoff Downes und Wetton im Juli 1998 und die Auflösung von Emerson, Lake and Palmer im Dezember desselben Jahres ließ für kurze Zeit eine Wiedervereinigung der vier Asia-Gründer Dowens, Wetton, Palmer und Steve Howe möglich erscheinen. Allerdings blieb Howe weiterhin festes Yes-Mitglied und war nicht willens, sich Asia anzuschließen, so dass man sich als Ersatz an Dave Kilminster wandte. Doch Wettons Alkoholproblem und die Tatsache, dass Downes als Einziger für die Beteiligung seines Asia-Kollegen John Payne eintrat sowie die Weigerung Paynes, seine Rechte an dem Namen "Asia" an die drei anderen Musiker abzutreten, führten dazu, dass Downes einen Rückzieher machte, weil ihm das Risiko, die Zusammenarbeit mit Payne (und damit die Band Asia) wegen einiger weniger Reunion-Konzerte aufs Spiel zu setzen, zu groß war.

Palmer und Wetton beschlossen daraufhin, mit Kilminster zusammen eine eigene Band zu gründen. Sie engagierten als viertes Mitglied das ehemalige Asia-Mitglied John Young, und nannten die neue Band Qango. Nach der Auflösung dieser Band 2000 wandte sich Wetton wieder seiner Solokarriere zu. In der Zwischenzeit hatte sich Wetton an einem Projekt seines Managers Martin Darvill beteiligt, an dem unter anderem auch die Musiker Al Stewart, Martin Orford von IQ und Jadis, Nick Barrett von Pendragon sowie die komplette Arena-Besetzung (noch mit Paul Wrightson) mitwirkten.

Seit 2005 entstanden zudem Duettalben mit seinem Asia-Mitstreiter Geoff Downes, vier davon unter dem Projektnamen Icon.

Mitte 2006 kam es nach der Aussöhnung zwischen Wetton und Howe zu einer Asia-Reunion in der Originalbesetzung.

Zu dieser Zeit hatte Wetton auch seine Krankheit in den Griff bekommen. Eine der Spätfolgen hatte jedoch zu einer nur zufällig entdeckten, durch Arteriosklerose ausgelösten koronaren Herzkrankheit geführt, die im August 2007 eine Herzoperation nötig machte.

Im Mai 2015 musste John Wetton ein weiteres Mal operiert werden, dieses Mal aufgrund einer kurz zuvor diagnostizierten Krebserkrankung. Während der gut verlaufenen OP wurde Wetton ein rund 1 kg schwerer, maligner Tumor entfernt.

Tod
Am 31. Januar 2017 starb John Wetton im Alter von 67 Jahren nach langem Krebsleiden.
Diskographie (Alben, ohne Kompilationen)

Solo-Studioalben

Caught in the Crossfire, 1980, E'G/Polydor Records
Battle Lines, 1994, Eclipse Records (zum Teil unter dem Titel Voice Mail erschienen)
Arkangel, 1997, Eagle Records
Chasing the Deer (Film Soundtrack), 1998, Blueprint Records
Welcome to Heaven, 2000, Avalon Records (japanische Ausgabe des Albums Sinister)
Sinister, 2001, Giant Electric Pea Records
Rock of Faith, 2003, Giant Electric Pea Records
Raised in Captivity, 2011, Frontiers Records

Solo-Livealben

Chasing the Dragon 1995, Eclipse Records
Akustika 1996, Blueprint Records
Hazy Money Live in New York, 1998, Blueprint Records
Live in Tokyo, 1998, Blueprint Records
Sub Rosa Live in Japan, 1998, Blueprint Records
Nomansland Live in Poland, 1999, Giant Electric Pea Records
Live in Argentina, 2002, Blueprint Records
Live in Stockholm 1998, 2003, Blueprint Records
Live in Osaka, 2003, Blueprint Records
From the Underworld, 2003, Classic Rock Legends
Amata, 2004, Metal Mind Productions

Duettalben

mit Phil Manzanera


WettonManzanera 1987, Geffen Records (die CD-Ausgabe heißt One World)

mit Richard Palmer-James

Monkey Business 1998, Blueprint Records

mit Ken Hensley

More Than Conquerors, Live, 2003
One Way or Another, Live, 2003, Classic Rock Legends

mit Geoffrey Downes

Icon 2005, Frontiers Records/UMe Digital (US)
Acoustic TV Broadcast- Live, 2006, Frontiers Records
Icon II: Rubicon 2006, Frontiers Records (US)
Icon 3: 2009, Frontiers Records (I)

Bands

mit Mogul Thrash


Mogul Thrash

mit Family

Fearless
Live
Bandstand

mit King Crimson

Live At The Zoom Club (Live)
The Beat Club (Live)
Live in Guild (Live)
Larks’ Tongues in Aspic
The Great Deceiver (Live)
The Nightwatch (Live)
Starless and Bible Black
Live in Mainz (Live)
U.S.A. (Live)
Live in Central Park (Live)
Red

mit Uriah Heep

Return to Fantasy
High and Mighty

mit Jack-Knife

I Wish You Would

mit U.K.

U.K.
Concert Classics, Vol. 4
Danger Money
Night After Night

mit Wishbone Ash

Number the Brave

mit Asia

Asia
Live in Buffalo (Live)
Alpha
Live in Massachusetts ’83 (Live)
Alive in Hallowed Halls (Live)
Astra
Andromeda (= Now! Live in Nottingham) (Live)
Then and Now
Live in Hyogo (Live)
Dragon Attack (Live)
Live in MOCKBA 09-X1-90 (Live)
Phoenix
Omega
XXX
Gravitas

mit Qango

Live in the Hood (Live)

als Gastmusiker und/oder Texter und/oder Produzent

Agnetha Fältskog – Eyes of a Woman
Anneke van Giersbergen – To Catch A Thief (auf Pure Air)
Atoll – Rock Puzzle
Ayreon – The Theory Of Everything
Eno - Here Come the Warm Jets
Bryan Ferry – Another Time, Another Place
Bryan Ferry – In Your Mind
Bryan Ferry – Let’s Stick Together
Bryan Ferry – The Bride Stripped Bare
Chapman/Whitney – Streetwalkers
Cher – Love Hurts
Daniele Liverani – Genius.A Rock Opera.Episode 1
David Byron – Take No Prisoners
David Cassidy –
David Cross – Exiles
District 97 - The Perfect Young Man
Duncan Mackay - Score
Edwards Hand – Stranded
Galahad – Year Zero
Gordon Haskell – It Is And It Isn’t
Ian McDonald – Driver’s Eyes
Jade – Fly On Strangewings
Jefferson Airplane – I Love You This Much
Ken Hensley – Running Blind
Lana Lane – Project Shangri-La
Larry Norman – Only Visiting This Planet
Liesegang – No Strings Attached
Malcolm & Alwyn – Fool’s Wisdom
Martin Darvill and Friends – The Greatest Show on Earth
Martin Orford – Classical Music and Popular Songs
Martin Orford – The Old Road
Peter Banks – Peter Banks (=Two Sides of Peter Banks)
Pete Sinfield – Still (Stillusion = CD-Titel)
Phenomena II - Dreamrunner
Philip Rambow – Jungle Law
Phil Manzanera – Diamond Head
Phil Manzanera – K-Scope
Phil Manzanera – Primitive Guitars
Phil Manzanera – The Southern Cross
Rare Bird – Somebody’s Watching
Roger Chapman – Hyenas Only Laugh For Fun
Roger Chapman – Kiss My Soul
Roger Chapman – Mail Order Magic
RX – Elements
RX with John Wetton – Live in London (Live)
Simon Cummings – Everybody’s Got a Crises in Their Life
Steve Hackett – Dark Town
Steve Hackett – Genesis Revisited
Steve Hackett – The Tokyo Tapes (Live)
The December People – Sounds Like Christmas
The Name – Promise
Vow Wow – V
Various Artists – After Crying Live - Struggle for Life
Various Artists – Encores, Legends & Paradox (ELP Tribute)
Various Artists – Guitar Speak
Various Artists – Over The Top (Filmmusik)
Various Artists – Progfest ’97 (Live)
Various Artists – The Fox Lies Down (Genesis Tribute)
Various Artists – The Sky Goes All The Way Home
Various Artists – The Spirit of Jimmy Hendrix (Live)
Various Artists – To Cry You a Song (Jethro Tull Tribute)
Various Artists – Top Musicians Play: Pink Floyd The Wall
Tschüß
nixe

Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!

!!!I like Prog!!!

!!!Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten!!!

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