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Was hört ihr gerade?
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"WE DANCE, WE FLY, INTO AN ENDLESS SKY" (Jon Anderson & Geeks - True - "Once upon a Dream" 2024)
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SOON
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Re: Was hört ihr gerade?
Ring Van Möbius – Firebrand (2025)
Firebrand ist eine klare Liebeserklärung an den symphonischen Prog der frühen Siebziger.
Ring Van Möbius orientieren sich hörbar an Emerson, Lake & Palmer, vor allem durch das dominante Hammond- und Moog-Spiel, das den Sound des Albums prägt.
Die Stücke sind lang angelegt, wechseln zwischen ruhigen Passagen und ausladenden Instrumentalteilen und bauen Spannung über Dynamik und Dramaturgie auf.
Wer den Pathos, die Virtuosität und den Keyboard-Fokus von ELP schätzt, findet hier ein Album, das diese Tradition sehr konsequent weiterführt.

Firebrand ist eine klare Liebeserklärung an den symphonischen Prog der frühen Siebziger.
Ring Van Möbius orientieren sich hörbar an Emerson, Lake & Palmer, vor allem durch das dominante Hammond- und Moog-Spiel, das den Sound des Albums prägt.
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Re: Was hört ihr gerade?
Scott Walkers - Tilt (1995)
Tilt ist ein Avantgarde-Meilenstein: Düstere Drones, dissonante Streicher und die tiefe Baritonstimme tauchen in Themen wie Folter und Tod ein – weg vom Pop, hin zu Penderecki-ähnlicher Intensität.
Klar produzierte Rock-Akzente (z. B. in „Farmer In The City“) machen es trotz Radikalität hörbar.
Deutsche Reviews feiern den Befreiungsschlag, international ein alptraumhaftes Meisterwerk.
Für Audiophile: Perfekt für basstarke Setups – drone-lastige Immersion pur. Klassiker für Mutige!

Tilt ist ein Avantgarde-Meilenstein: Düstere Drones, dissonante Streicher und die tiefe Baritonstimme tauchen in Themen wie Folter und Tod ein – weg vom Pop, hin zu Penderecki-ähnlicher Intensität.
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Re: Was hört ihr gerade?
Santana – Welcome (1973)
Welcome gehört zu den spirituellsten und jazzorientiertesten Alben von Santana.
Der Rockanteil tritt deutlich zurück, stattdessen prägen lange Instrumentalpassagen, Latin-Percussion und Jazzharmonien den Klang.
Keyboards, Gitarren und Percussion bauen dichte rhythmische Strukturen auf, die sich langsam entwickeln.
Carlos Santanas Gitarre steht weiterhin im Mittelpunkt, wirkt hier aber weniger riffbetont und stärker in das Ensemble eingebettet.
Welcome ist kein leicht zugängliches Santana-Album.

Welcome gehört zu den spirituellsten und jazzorientiertesten Alben von Santana.
Der Rockanteil tritt deutlich zurück, stattdessen prägen lange Instrumentalpassagen, Latin-Percussion und Jazzharmonien den Klang.
Keyboards, Gitarren und Percussion bauen dichte rhythmische Strukturen auf, die sich langsam entwickeln.
Carlos Santanas Gitarre steht weiterhin im Mittelpunkt, wirkt hier aber weniger riffbetont und stärker in das Ensemble eingebettet.
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Re: Was hört ihr gerade?
Luis Gasca – For Those Who Chant (1972)
For Those Who Chant verbindet Jazz, Funk und Latin-Rhythmen zu einem dichten Groove-Album.
Luis Gascas Trompete steht klar im Mittelpunkt, aber das Entscheidende ist das Ensemble.
E-Piano, Bass und Percussion treiben die Stücke konstant voran, während die Bläserlinien darüber Spannung aufbauen.
Viele Passagen entwickeln sich aus funkigen Bassfiguren und perkussiven Patterns, über denen sich Soli entfalten.
Besonders das Fender Rhodes gibt den Stücken eine weiche, fließende Textur.
Ein sehr solides Jazz-Funk-Album aus der frühen Fusion-Phase.

For Those Who Chant verbindet Jazz, Funk und Latin-Rhythmen zu einem dichten Groove-Album.
Luis Gascas Trompete steht klar im Mittelpunkt, aber das Entscheidende ist das Ensemble.
E-Piano, Bass und Percussion treiben die Stücke konstant voran, während die Bläserlinien darüber Spannung aufbauen.
Viele Passagen entwickeln sich aus funkigen Bassfiguren und perkussiven Patterns, über denen sich Soli entfalten.
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Re: Was hört ihr gerade?
Roger Waters – Amused to Death (1992)
Amused to Death ist ein konsequent durchkomponiertes Konzeptalbum.
Roger Waters verbindet Rock, orchestrale Arrangements und zahlreiche Soundeffekte zu einer dichten Klanginszenierung.
Inhaltlich kreist alles um Medienmacht, Krieg und die Abstumpfung durch Dauerunterhaltung.
Jeff Becks Gitarrenspiel setzt präzise Akzente und gehört zu den musikalischen Höhepunkten des Albums.
Klanglich ist die Produktion sehr aufwendig.
Besonders die QSound-Technik erzeugt eine breite, räumliche Stereobühne mit vielen Details außerhalb der üblichen Lautsprecherposition.
Amused to Death wirkt dadurch weniger wie eine Sammlung einzelner Songs, sondern wie eine zusammenhängende Hörinszenierung. Ein ambitioniertes Album, das stark von Atmosphäre und Produktion lebt.

Amused to Death ist ein konsequent durchkomponiertes Konzeptalbum.
Roger Waters verbindet Rock, orchestrale Arrangements und zahlreiche Soundeffekte zu einer dichten Klanginszenierung.
Inhaltlich kreist alles um Medienmacht, Krieg und die Abstumpfung durch Dauerunterhaltung.
Jeff Becks Gitarrenspiel setzt präzise Akzente und gehört zu den musikalischen Höhepunkten des Albums.
Klanglich ist die Produktion sehr aufwendig.
Besonders die QSound-Technik erzeugt eine breite, räumliche Stereobühne mit vielen Details außerhalb der üblichen Lautsprecherposition.
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biggenerator
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Re: Was hört ihr gerade?
Till Brönner (geb. 1971)
The Good Life (180g) (Limited-Super-Deluxe-Edition)
2 LPs, 1 CD, 1 Buch , Download-Code
geliefert im Schuber
Label: Masterworks, 2016
Bestellnummer: 2495356
Erscheinungstermin: 2.9.2016

Unglaublich saubere Aufnahme, (fast) kein Rillen-Eigengeräusch.
https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/ ... um/2495356
The Good Life (180g) (Limited-Super-Deluxe-Edition)
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Label: Masterworks, 2016
Bestellnummer: 2495356
Erscheinungstermin: 2.9.2016

Unglaublich saubere Aufnahme, (fast) kein Rillen-Eigengeräusch.
https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/ ... um/2495356
Artrockfestival XIV - 10.–12. April 2026
https://prog-rock.club/artrock-festival-xiv_2026/
„Ich reagiere allergisch auf den Begriff Work-Life-Balance“
Sebastian Ebel, der Chef des Reisekonzerns TUI - Also, nebenbei bemerkt: Ich persönlich: AUCH !
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„Ich reagiere allergisch auf den Begriff Work-Life-Balance“
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nixe
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Re: Was hört ihr gerade?


King Crimson - '69 In the Court of the Crimson King
Tschüß
nixe
Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!
!!!I like Prog!!!
!!!Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten!!!
nixe
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SOON
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Re: Was hört ihr gerade?
Jupiter Fungus – Garden Electric (2025)
Garden Electric klingt wie eine Zeitmaschine direkt zurück in die frühen Siebziger.
Jupiter Fungus greifen tief in die Kiste aus Psychedelic, Space Rock und Prog und bauen daraus einen warmen, leicht vernebelten Sound.
Lange Gitarrenlinien, schwebende Keyboards und ein entspannter Gesang tragen die Stücke durch oft ausgedehnte Arrangements.
Die Produktion passt perfekt zu diesem Ansatz.
Garden Electric ist kein Album für schnelle Highlights.
Es funktioniert als Gesamtfluss, als psychedelische Reise, die man am besten am Stück hört.

Garden Electric klingt wie eine Zeitmaschine direkt zurück in die frühen Siebziger.
Jupiter Fungus greifen tief in die Kiste aus Psychedelic, Space Rock und Prog und bauen daraus einen warmen, leicht vernebelten Sound.
Lange Gitarrenlinien, schwebende Keyboards und ein entspannter Gesang tragen die Stücke durch oft ausgedehnte Arrangements.
Die Produktion passt perfekt zu diesem Ansatz.
Garden Electric ist kein Album für schnelle Highlights.
Es funktioniert als Gesamtfluss, als psychedelische Reise, die man am besten am Stück hört.

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Re: Was hört ihr gerade?
Dead Can Dance – Spiritchaser (1996)
Spiritchaser markiert einen Wendepunkt bei Dead Can Dance.
Statt der düsteren, fast mittelalterlichen Klangwelt früherer Alben setzt das Duo hier stark auf Rhythmus. Afrikanische und nahöstliche Percussion treiben viele Stücke voran, dazu kommen fließende Melodien und die typischen ätherischen Stimmen von Lisa Gerrard und Brendan Perry.
Trommeln, Chorpassagen und exotische Instrumente bauen eine hypnotische Atmosphäre auf.
Spiritchaser ist weniger dunkel als frühere Dead-Can-Dance-Platten, dafür rhythmischer und weltmusikalisch geprägt.

Spiritchaser markiert einen Wendepunkt bei Dead Can Dance.
Statt der düsteren, fast mittelalterlichen Klangwelt früherer Alben setzt das Duo hier stark auf Rhythmus. Afrikanische und nahöstliche Percussion treiben viele Stücke voran, dazu kommen fließende Melodien und die typischen ätherischen Stimmen von Lisa Gerrard und Brendan Perry.
Trommeln, Chorpassagen und exotische Instrumente bauen eine hypnotische Atmosphäre auf.
Spiritchaser ist weniger dunkel als frühere Dead-Can-Dance-Platten, dafür rhythmischer und weltmusikalisch geprägt.

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