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Talking Heads – Remain in Light (1980)ist ein radikaler Schnitt und genau deshalb ein Meisterwerk, weil hier nichts mehr nach klassischem Rock funktioniert und alles über Rhythmus, Wiederholung und Spannung definiert wird,
Brian Enos Einfluss ist maximal hörbar, die Songs wachsen aus Grooves statt aus Akkorden, afrikanische Polyrhythmik, Funk und Avantgarde verschmelzen zu einem nervösen urbanen Sound, David Byrnes Gesang wirkt distanziert und gleichzeitig obsessiv, Once in a Lifetime ist der scheinbar zugängliche Köder, dahinter lauert ein komplexes, forderndes Album ohne Leerlauf, kühl produziert, messerscharf gespielt und bis heute erstaunlich modern, kein Wohlfühlalbum, sondern ein Statement mit Langzeitwirkung.



