Musik im Fernsehen: Programmtipps

Alles, was sonst noch mit Musik zu tun hat und woanders nicht hinpasst.
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nixe
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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von nixe » Fr 17. Apr 2020, 09:11

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WDR ROCKPALAST ‚Äď NEWSLETTER
17-04-2020

Liebe Rockpalast-Freunde,

nun ist es definitiv: Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten
der L√§nder haben eine Art Corona-Fahrplan f√ľr die n√§chsten Wochen
beschlossen. Demnach bleiben Großveranstaltungen wie Festivals
und größere Konzerte mindestens bis zum 31. August untersagt.

Wie es derzeit aussieht, m√ľsst Ihr somit dieses Jahr wohl auf Eure Lieb-
lings-Festivals verzichten. Damit das ein wenig leichter fällt, halten wir
weiterhin auf rockpalast.de, wdr-mediathek.de, ardmediathek.de
und youtube.com jede Menge Konzerte f√ľr Euch zum Abruf bereit.
Als Anregung haben wir Euch dort und auf unserer Facebook-Seite
auch ein paar Highlights herausgesucht.

Wenn Ihr derzeit nicht zu Konzerten gehen könnt,
dann kommen diese eben zu Euch!
#Zuhause #stayathome #musicforquarantine

Unten findet Ihr zudem wieder unser aktuelles Programm f√ľr die
kommenden Rockpalast-Termine im WDR Fernsehen und auf 3sat.

Bleibt gesund!
Euer Rockpalast-Team

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Sonntag auf Montag,
19. auf 20. April 2020, 01.00 - 03.00 Uhr
im WDR Fernsehen

Rockpalast
Crossroads Festival 2020 - Highlights
(11.-14. März 2020 - Bonn, Harmonie)

Die legendären The Godfathers bieten lauten, britischen Rock'n'Roll mit
Punk-Attit√ľde. Hodja machen bis auf die Knochen reduzierten Rock'n'Roll,
der in Gospel, Soul, Rhythm'n'Blues und und Voodoo wurzelt. Die Irin
Wallis Bird ist nicht nur eine Songwriting-Ausnahmeerscheinung, sondern
auch live ein ausgesprochenes Energieb√ľndel. WellBad aus Hamburg
kombinieren Blues, Roots-Rock, Jazz und Hip Hop. Laura Cox ist eine
herausragende Gitarristin aus Frankreich, deren High-Voltage Rock'n'Roll
sich mit den Besten messen lassen kann. Die vier schwedischen Frauen
von MaidaVale bieten heavy Psychedelic Rock, der nicht in die Retro-Falle
tappt. Der psychedelische Folk-Rock von Suzan Köcher's Suprafon aus
Solingen gerät nie effektheischend, ihre durchaus teils spröden, teils
zutraulichen Songs, haben Tiefe und wirken entsprechend: nachhaltig.
The Universe By Ear sind ein Trio aus Basel, dass die Offensive wählt:
Sixties-Psychedelik, Stoner- und Garagen-Rock treffen virtuos zusammen.

Wir zeigen die Highlights des Festivals.

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Montag auf Dienstag,
20. auf 21. April 2020, 01.50 - 04.50 Uhr
auf 3sat

Crossroads Festival 2020
01.50 Uhr THE GODFATHERS
02.35 Uhr HODJA
03.20 Uhr MAIDAVALE
04.05 Uhr LAURA COX

(11.+ 13. März 2020 - Bonn, Harmonie)


THE GODFATHERS
Sie waren immer laut, hart, dreckig und transferierten seit Ende der 80er
Jahre unnostalgisch den Geist des Rock¬īn¬ī Roll der sechziger Jahre in die
Gegenwart. Ihr größter Hit "Birth, School, Work, Death" zeigt exemplarisch
die The Godfathers-Mixtur aus agressiver, am Punk, am Rhythm'n'Blues
und am Garage-Rock geschulter Rockmusik mit scharfz√ľngigen Texten.
Sie scheuten sich nicht, seinerzeit Margret Thatcher mit Hitlerbärtchen auf
ihrem Plattencover zu zeigen und machten aus ihrer politischen Gesinnung
nie einen Hehl. Die Rock'n'Roller mit Punkattit√ľde st√§nkern nun schon mehr
als drei Jahrzehnte mit ihrem rohen Gitarrensound gegen das Establishment.
Aus der Ur-Besetzung ist lediglich der der stets w√ľtende und latent mit der
Welt hadernde S√§nger Peter Coyne noch dabei - was aber ihre r√ľpelige,
unaffektierte Wucht auf der B√ľhne nicht schm√§lert.
David Bowie war √ľbrigens ausgesprochener Fan ihres r√ľden Rock'n'Rolls,
der sich außer durch Coyne's schnoddrigen Gesang und die unmiss-
verständlichen Texte ("I want everything - and I want it now") im großmäu-
ligen Cockney-Akzent √ľber alle Bandepochen durch einpr√§gsame Gitarren-
leads und hymnisches Songwriting auszeichnet.

HODJA
Pratt aka Gamiel Stone ist der Frontmann. Er zog aus New York nach
Kopenhagen um dort Reverend Shine Snake Oil Co. zu gr√ľnden, unter
anderem mit Matthias Arbo Klein aka F.W. Smolls - ein charismatischer
Trommler mit eigenem Stil. Aus der Snake Oil Co. erwuchs Hodja, mit
Boi Holm aka Tenboi Levinson an der Gitarre, der auch Filmmusik schreibt,
TV-Serien vertont, Funk, Punk, Jazz, New Wave, Blues, Rock und vieles
mehr spielt. Die Konzentration auf das Wesentliche bei maximal ungez√ľ-
gelter Vortragsweise ist das Markenzeichen Hodjas - das Trio versteht es
mit den grundlegenden Mitteln des schwarzen Rock'n'Rolls ungez√ľgelte
Kraft und tanzbare Energie zu entwickeln, Gamiel Stone wirkt wie ein
durchgeknallter Voodoo-Priester, dessen mitreißende Performance
magische Momente auslöst.

MAIDAVALE
MaidaVale, gegr√ľndet 2012 in Schweden, machen Heavy-Psychrock -
die vier Frauen bedienen sich damit zwangsläufig an musikalischen
Einfl√ľssen aus den 60er- und 70er-Jahren. In diesem Genre ist vieles
komplett Retro. Kein Wunder, dass eher diejenigen Bands langfristig im
Ged√§chtnis bleiben, die sich k√ľnstlerisch weiterentwickeln, sich √∂ffnen,
der Verklärung des Vergangenen einen guten Schuss Originalität - und
manchmal auch Moderne - zur Seite stellen. So auch MaidaVale. Hier
und da ein experimenteller Einschub, ein unerwarteter Move oder auch
ein stures, stoisches Beharren auf einer dem Krautrock entlehnten
Wiederholungsexzess - und schon nimmt ihre Musik eine Eigendynamik
an, die sich unterscheidet von den unzähligen Acts des Genres, deren
Musikalit√§t sich in korrekter Ausf√ľhrung von psychedelischen "Malen
nach Zahlen"-Mandalas erschöpft. Die vierköpfige Band beherrscht somit
einen originellen, psychedelischen Groove, der auch mal breitbeinigen
Hellacopters-Rock oder dicke Stoner-Riffs streift, oder klingt "als wenn
Ace Frehley und Siouxsie Sioux mit The Doors jammen w√ľrden"
(Roppongi Rocks). Da kracht es an allen Ecken und Enden und auch
textlich werden Themen verhandelt, die man im häufig etwas verschwur-
belten, sich in √ľberh√∂hter Bildsprache verlaufendem Psych-Rock selten
vernimmt: der Krieg als Geschäft, allgegenwärtiger Rassismus oder
auch die Unbill, die durch Zwischenmenschliches gestiftet wird.

LAURA COX
Laura Cox ist genau das was sie verspricht zu sein: eine ‚ÄěBadass
Rock¬īn¬ī Roll Lady‚Äú die mit ihrer Gitarre Sounds produziert, die in der
Welt des Rocks bereits f√ľr einiges Aufsehen gesorgt haben.
Mit vierzehn Jahren entdeckte die geb√ľrtige Franz√∂sin die Gitarre f√ľr
sich. Drei Jahre später startet die junge Musikerin bereits auf Youtube
durch - ihre Soli gehen viral und verschaffen ihr die Aufmerksamkeit
eines breiten Publikums. Mittels Social Media generiert sie seit 2008
Klicks in zweistelliger Millionenhöhe. Ihre Follower verfolgen gebannt
ihre musikalische Vita, die anfangs stark vom Musikgeschmack ihres
englischen Vaters geprägt ist: The Band, ZZ Top, Johnny Cash und
die Dire Straits. Mittlerweile ist der High-Voltage Rock'n'Roll von Laura
Cox und ihrer Band eher im Stil von AC/DC und Danko Jones angelegt
und lässt Southern Rock und Blues-Grundierung ineinander fließen.
Wenn es denn eine Rangliste der größten weiblichen Gitarristinnen
g√§be, so w√ľrde sie vermutlich von vielen Freunden des gro√ü buchsta-
bierten und mit Ausrufezeichen versehenen ROCK! in einem Atemzug
mit Nancy Wilson (Heart), Nita Strauss (Alice Cooper), The Runaways,
Girlschool oder Joan Jett genannt werden.

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Sonntag auf Montag,
26. auf 27. April 2020, 01.00 - 02.10 Uhr
im WDR Fernsehen

Rock am Ring 2003
AUDIOSLAVE
(07.06.2003 - N√ľrburgring)

2001 gr√ľndete Stimmwunder Chris Cornell (Ex-Soundgarden) gemein-
sam mit den drei Rage Against The Machine-Mitgliedern Tom Morello,
Tim Commerford und Brad Wilk die Allstar-Band Audioslave, die
Grunge-Elemente mit melodiösem Rock und Power-Pop-Elementen
verband. Audioslave erzeugten durchaus auch ungewöhnliche Klänge -
alles ohne die Verwendung von Synthesizern, die ihrer Ansicht nach
zu jener Zeit geradezu exzessiv im damals gehypten Nu Metal-Genre
vorkamen. 2002 erschien die selbstebtitelte Deb√ľt-LP, die sich f√ľnf
Millionen Mal verkaufte und ein internationaler Erfolg war.

Der melancholische Ohrwurm "Be Yourself" wurde sogar zur Titel-
melodie der ARD-Sportschau erkoren. Nach drei erfolgreichen Alben
verlie√ü Cornell 2007 √ľberraschend die Band, um seine Solokarriere
weiter zu verfolgen, und die Band löst sich auf.

Ende Januar 2017 spielte die Band zum ersten Mal wieder zusammen
auf dem "Anti-Inaugural Ball" in Los Angeles als Protest gegen die
Amtseinf√ľhrung von Pr√§sident Trump. Chris Cornells Tod im Mai des-
selben Jahres beendete die Hoffnungen auf eine Wiedervereinigung
der Band.

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Sonntag auf Montag,
26. auf 27. April 2020, 02.10 - 02.55 Uhr
im WDR Fernsehen

Rocklife
SOUNDGARDEN
(16. April 1990 - D√ľsseldorf, Philipshalle)

Soundgarden gehören neben Nirvana, Pearl Jam, Rage Against The
Machine und den Red Hot Chili Peppers zu den großen alternativen Rock-
bands der Neunziger. Im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit stand
stets der 2017 verstorbene Sänger Chris Cornell.

Seattle, 1984: Chris Cornell gr√ľndet Soundgarden mit Hiro Yamamoto
(Bass) und Kim Thayil (Gitarre) in Seattle als Trio. Cornell spielt zunächst
Schlagzeug und singt, bis Matt Cameron 1986 als Drummer zur Band
stößt und Cornell sich auf Gesang und Rhythmusgitarre konzentriert.

1988 erscheint das Deb√ľt "Ultramega OK". Soundgarden sorgen mit ihrem
lauten Fuzz-Sound irgendwo zwischen Punk und Metal im Underground
f√ľr Furore. Die Schublade "Grunge" ist zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht
erfunden. Chris Cornell punktet bei Fans und Kritikern nicht nur durch
außergewöhnlich viele Stimmregister, sondern auch durch sein charisma-
tisches √Ąu√üeres. Mit dem Album "Louder Than Love", ihrem ersten auf
einem Majorlabel, lassen Soundgarden ihre Punk-Wurzeln und viele Fans
der ersten Stunde hinter sich und bewegen sich mehr in Richtung Metal.
Dann folgt 1991 "Badmotorfinger", das zu den wegweisenden Alternative
Rock-Alben jener Zeit zählt.

Mit der Grunge-Welle wird die Band nach ganz oben geschwemmt und
steht 1994 mit dem Song "Blackhole Sun" weltweit an den Spitzen der
Charts. Insgesamt gibt es sechs Single-Auskopplungen des Albums
"Superunknown", und Soundgarden kassieren Preise √ľber Preise.

Die Band bleibt trotz des anhaltenden Erfolgs immer experimentierfreudig
und erfreut die Musik-Nerds unter ihren Fans immer wieder mit ungewöhn-
lichen Instrumentierungen, abgefahrenen Rhythmen oder krassen Stil-
wechseln innerhalb eines Songs oder Albums. Chris Cornells Stimme
beherrscht stets die ganze Klaviatur.

1997 l√∂sen sich Soundgarden nach √ľber 12 Jahren erfolgreicher Band-
geschichte auf. Cornell macht als Solok√ľnstler weiter und ist ab 2001 bei
er Supergroup Audioslave dabei, Drummer Matt Cameron geht zu Pearl
Jam. Im Jahr 2010 rauft sich die Rock-Legende Soundgarden wieder
zusammen und veröffentlicht im November 2012 ihr lang erwartetes
Comeback-Album "King Animal". Im Mai 2017 stirbt Chris Cornell.
Mit seinem Tod hat die Rockmusik eine ihrer größten Stimmen verloren.

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Ihr wollt unsere Sendungen nachsehen? Kein Problem.
Auf rockpalast.de, wdr-mediathek.de, ardmediathek.de
und youtube.com halten wir fast alles zum Abruf bereit.

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Wir w√ľnschen wie immer viel Spa√ü mit unserem Programm.

Eure
Rockpalast Info-Line

Noch Fragen??? Mailt uns: rockpalast@wdr.de
oder √ľber facebook: www.facebook.com/rockpalast

Impressum: www1.wdr.de/impressum/index.html
Kontakt: www1.wdr.de/fernsehen/kultur/rockpalast/kontakt/index.html
Tsch√ľ√ü
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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von nixe » Sa 18. Apr 2020, 08:45

https://www.vox.de/fernsehprogramm
HEUTE
18. APR

20:15
We are the Champions! - 50 Jahre Queen


Mit Songs wie "Bohemian Rhapsody" und "We Are The Champions" schrieben Queen Musikgeschichte. Insgesamt verkaufte die Band bestehend aus S√§nger Freddie Mercury, Gitarrist Brian May, Schlagzeuger Roger Taylor und Bassist John Deacon √ľber 300 Millionen Tontr√§ger. Die vierst√ľndige Dokumentation beschreibt zum 50-j√§hrigen B√ľhnen-Jubil√§um den Werdegang der Erfolgsband mit zum Teil unver√∂ffentlichten Aufnahmen von ihren Live-Auftritten und Musikvideos.


(mehr dazu bei vox.de)
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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von nixe » Fr 24. Apr 2020, 09:42

https://www.arte.tv/de/videos/078734-00 ... f-the-end/

Black Sabbath: The End of the End

95 Min.
Verf√ľgbar vom 24/04/2020 bis 22/06/2020
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 24. April um 21:45
Tsch√ľ√ü
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JJG
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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von JJG » Fr 24. Apr 2020, 19:29

nixe hat geschrieben: ‚ÜĎ
Fr 24. Apr 2020, 09:42
https://www.arte.tv/de/videos/078734-00 ... f-the-end/

Black Sabbath: The End of the End

95 Min.
Verf√ľgbar vom 24/04/2020 bis 22/06/2020
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 24. April um 21:45
√úbrigens mit Adam Wakeman
"We are truth made in heaven, we are glorious" (Anderson/Stolt 2016)

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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von nixe » Fr 15. Mai 2020, 11:44

https://www.arte.tv/de/videos/091134-00 ... k-n-rolls/
53 Min.
Verf√ľgbar vom 08/05/2020 bis 10/11/2020
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 15. Mai um 21:45
Tsch√ľ√ü
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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von nixe » Sa 16. Mai 2020, 09:51

WDR ROCKPALAST ‚Äď NEWSLETTER
16-05-2020

Liebe Rockpalast-Freunde,

der Sommer 2020 wird leiser. Konzerte und Festivals sind bis auf weiteres
abgesagt. Ein schwerer Schlag f√ľr alle, die Musik lieben. Es gibt kaum einen
Lebensbereich, der aktuell nicht von Corona beeinflusst ist. Auch die Kultur
und viele Sehensw√ľrdigkeiten in Nordrhein Westfalen sind betroffen. Orte,
an denen sich sonst hunderte Menschen versammeln, sind verwaist: Stadien,
touristische Hotspots, Ausflugscafes, Bars, Clubs. Rockpalast möchte diese
besondere Stimmung der menschenleeren Orte nutzen, um dort Musikerinnen
und Musiker ‚Äď nat√ľrlich auf Abstand - spielen zu lassen.

Neben unseren Rockpalast BACK HOME - Folgen, in denen Rockpalast
Reporter Ingo Schmoll via Videochat von Zuhause aus mit Musikern, Musik-
machern, Managern und Veranstaltern √ľber ihre aktuelle Situation spricht,
haben wir nun die ersten beiden Rockpalast CORONA SESSIONS online -
mit Fortuna Ehrenfeld und mit Maxim. Weitere werden folgen.

Diese Akustiksessions werden hoffentlich einmalige Zeitdokumente sein,
die sich in den kommenden Sommern nicht wiederholen.

Unten nun wieder unser aktuelles Programm f√ľr die kommenden
Rockpalast-Termine im WDR Fernsehen.

Euer Rockpalast-Team

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Samstag auf Sonntag,
16. auf 17. Mai 2020, 01.25 - 04.55 Uhr
im WDR Fernsehen

Open-Air Festival auf der Loreley 1983
01.25 U2
02.25 JOE COCKER
03.40 STEVE MILLER BAND
(20. August 1983 - Loreley, Freilichtb√ľhne

Mit U2, Joe Cocker und der Steve Miller Band traten am 20. August 1983
auf der Loreley-Freilichtb√ľhne musikalisch sehr unterschiedliche Acts auf,
die allesamt an einem Wendepunkt ihrer Karriere standen.

U2
U2 sind zweifelsohne eine der größten Rockbands aller Zeiten. Die Vier aus
Dublin haben eine große weltweite Fangemeinde, sie polarisieren aber auch
seit vielen Jahren sowohl Fans als auch Kritiker.

Paul David Hewson alias Bono (Gesang), David Howell Evans alias The Edge
(Gitarre), Adam Clayton (Bass) und Larry Mullen Jr. (Schlagzeug) machten
schon als Teenager Mitte der Siebziger gemeinsam Musik. Sie hatten sich an
der Mount Temple Comprehensive School in Dublin kennengelernt. Bereits
1980 hatten sie ihren Plattenvertrag bei dem renommierten Label Island
Records in der Tasche und brachten dort ihr Deb√ľtalbum "Boy" heraus. Mit
ihrem zweiten Album "War" (auf dem unter anderem die Hits "Sunday Bloody
Sunday" und "New Year's Day" zu finden sind) knackten sie Patz eins der
UK-Albumcharts. Zahlreiche Nummer-1-Alben und -Singles sollten im Laufe
ihrer Karriere folgen.

Bei ihrem ersten Auftritt im Rockpalast (1981 im Metropol in Berlin) waren U2
gerade auf dem Weg, Stars zu werden. Das hatten sie vor allem Bonos
Charisma zu verdanken, denn rein musikalisch hatte die Band noch sehr
starke Indie- und New Wave-Einfl√ľsse. Es war eines der ersten Konzerte der
Iren in Deutschland, gespickt mit ihren fr√ľhen Hits, darunter "Gloria", "I Will
Follow" und "Eleven O’Clock Tic-Toc". Damals waren noch kaum poppige
Töne bei der Band zu hören. Allein schon deshalb ist das Konzert eine Rari-
t√§t aus dem Fr√ľhwerk einer der bekanntesten Bands der Musikgeschichte.
Bei ihrem zweiten Rockpalast-Gig beim Loreley Open-Air 1983 waren sie
bereits etabliert und kurz vor dem Superstar-Status.

Ende der achtziger Jahre hatten U2 alles erreicht, was eine Rockband er-
reichen kann: Meilensteine wie ihr legendärer Auftritt bei Live Aid 1985,
das Erfolgsalbum "The Joshua Tree" und die dazugehörige, weltweit aus-
verkaufte Tour hatten ihren Ruf als größte lebende Rockband zementiert
und waren ins kollektive musikalische Ged√§chtnis √ľbergegangen.

JOE COCKER
Ein Ton reichte, um Joe Cocker sofort zu erkennen. Mit seiner unverwech-
selbaren Reibeisenstimme geh√∂rte der geb√ľrtige Engl√§nder aus der Arbei-
terschicht zu den ganz Großen.

Als Jugendlicher schlägt sich der Arbeitersohn Joe Cocker in Sheffield
zun√§chst als Gasinstallateur durch, tr√§umt aber schon fr√ľh von einer
Musikerkarriere. Nach einigen Versuchen mit diversen Combos findet er
mit der Grease Band schließlich die richtige, setzt alles auf eine Karte und
schmeißt seinen Installateursjob.

Den ersten großen Erfolg hat Cocker 1969 mit seinem Auftritt beim Wood-
stock Festival - mit dem Beatles-Coversong "With A Little Help From My
Friends", den er sich vollkommen zu eigen macht. Seine gef√ľhlvolle und
gleichsam seltsam entr√ľckte Performance macht ihn auf einen Schlag
zum neuen Darling der Rockszene und beschert ihm hohe Chartsplatzie-
rungen. Doch Cocker ist kein Businessman, ist aufgrund schlechter Ver-
träge ständig auf Tour und verdient kaum daran. In den siebziger Jahren
feiert er weitere Erfolge, vor allem mit Coversongs wie "Cry Me A River"
oder "You Are So Beautiful". Mit seiner Band Mad Dogs and Englishmen
tourt er aber mehr, als er verkraften kann. Es folgen schwere Jahre mit
Suchtproblemen, missgl√ľckten Auftritten und Haftstrafen. In den Achtzi-
gern l√§sst es Cocker endlich ruhiger angehen, er heiratet, lebt zur√ľckge-
zogen auf seiner Mad Dog Ranch in Colorado und betreibt eine Eisdiele.

In den Achtzigern wird er einer der gr√∂√üten Rocks√§nger weltweit. Er f√ľllt
Arenen und Stadien, darf als einer der ersten westlichen Musiker 1988 in
der DDR auftreten, ebenso beim goldenen Thronjubiläum der Queen.
2007 ernennt das britische Staatsoberhaupt den Arbeitersohn aus dem
Norden zum Officer of the Order of the British Empire. Nach einem turbu-
lenten Leben voller gro√üer Erfolge und tiefer Abst√ľrze ist Joe Cocker in
der Nacht auf den 22. Dezember 2014 mit nur 70 Jahren verstorben.

STEVE MILLER BAND
"The Joker", "Abracadabra" oder "Fly Like An Eagle" gehören zu den Hits,
die Steve Miller mit seiner Band abgeliefert hat. Die Musik wurde Steve
Miller in die Wiege gelegt.

Steve Miller, 1943 in Milwaukee geboren, ist der Sohn eines Jazz-begeis-
terten Arztes und einer S√§ngerin. Schon mit f√ľnf Jahren lernte Miller die
ersten Akkorde an der Gitarre ‚Äď bei keinem Geringeren als Les Paul, dem
Erfinder der gleichnamigen Gitarre und engem Freund seines Vaters. An
der Schule in Texas gr√ľndete Miller seine erste Band, The Marksmen.
Als Miller absichtlich durch eine Pr√ľfung am College in Wisconsin fiel, er-
munterte ihn Les Paul, seinem musikalischen Talent zu folgen und Profi-
musiker zu werden.

1967, also mit 24 Jahren, gr√ľndete er schlie√ülich die Steve Miller Band.
Es ging gleich steil bergauf mit der Combo: Sie spielten beim Monterey
Pop Festival und waren am Soundtrack des Hippie-Kultfilms "Revolution"
beteiligt. Die Alben der Steve Miller Band zu jener Zeit waren stark von
Psychedelic beeinflusst. In den Siebzigern folgten Kollaborationen mit
u.a. John Lee Hooker (auf Hookers Album "Endless Boogie") und Dave
Mason. Der Wendepunkt sowohl in Sound als auch in der Karriere Millers
war sein Album "The Joker" aus dem Jahr 1973. Die meisten kennen das
Lied in seiner Version aus der Levis-Werbung aus dem Jahr 1990, doch
schon die erste Fassung war ein Nummer-Eins-Hit. Die Alben "Fly Like
An Eagle" und "Book Of Dreams" machten Miller endg√ľltig zum Star. Es
folgte eine große Stadiontour im Vorprogramm der Eagles.

Der Rummel wurde Miller jedoch schnell zu viel, und so zog er sich Ende
der Siebziger f√ľr einige Jahre zur√ľck, bis zu seinem Comeback 1981.
Auf "Circle Of Love" lässt er sich unter anderem gegen die US-Politik
jener Zeit aus. Das Album floppte. Das Comeback als Hit-Autor folgte
prompt 1982 mit "Abracadabra". Seitdem lässt es die Steve Miller Band
ruhiger angehen und Ende der Achtziger begann Miller seine Solokarri-
ere, die er bis heute verfolgt. 2016 wurde er in die Rock'n'Roll Hall of
Fame aufgenommen.

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Sonntag auf Montag,
17. auf 18. Mai 2020, 01.10 - 03.35 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2020
LAURA COX
MAIDAVALE
(13. März 2020 - Bonn, Harmonie)

LAURA COX
Laura Cox ist genau das was sie verspricht zu sein: eine ‚ÄěBadass
Rock¬īn¬ī Roll Lady‚Äú die mit ihrer Gitarre Sounds produziert, die in der
Welt des Rocks bereits f√ľr einiges Aufsehen gesorgt haben.

Mit vierzehn Jahren entdeckte die geb√ľrtige Franz√∂sin die Gitarre f√ľr
sich. Drei Jahre später startet die junge Musikerin bereits auf Youtube
durch - ihre Soli gehen viral und verschaffen ihr die Aufmerksamkeit
eines breiten Publikums. Mittels Social Media generiert sie seit 2008
Klicks in zweistelliger Millionenhöhe. Ihre Follower verfolgen gebannt
ihre musikalische Vita, die anfangs stark vom Musikgeschmack ihres
englischen Vaters geprägt ist: The Band, ZZ Top, Johnny Cash und
die Dire Straits. Mittlerweile ist der High-Voltage Rock'n'Roll von Laura
Cox und ihrer Band eher im Stil von AC/DC und Danko Jones angelegt
und lässt Southern Rock und Blues-Grundierung ineinander fließen.

Wenn es denn eine Rangliste der größten weiblichen Gitarristinnen
g√§be, so w√ľrde sie vermutlich von vielen Freunden des gro√ü buchsta-
bierten und mit Ausrufezeichen versehenen ROCK! in einem Atemzug
mit Nancy Wilson (Heart), Nita Strauss (Alice Cooper), The Runaways,
Girlschool oder Joan Jett genannt werden.

MAIDAVALE
MaidaVale, gegr√ľndet 2012 in Schweden, machen Heavy-Psychrock -
die vier Frauen bedienen sich damit zwangsläufig an musikalischen
Einfl√ľssen aus den 60er- und 70er-Jahren.

In diesem Genre ist vieles komplett Retro. Kein Wunder, dass eher
diejenigen Bands langfristig im Ged√§chtnis bleiben, die sich k√ľnstle-
risch weiterentwickeln, sich öffnen, der Verklärung des Vergangenen
einen guten Schuss Originalität - und manchmal auch Moderne - zur
Seite stellen. So auch MaidaVale. Hier und da ein experimenteller
Einschub, ein unerwarteter Move oder auch ein stures, stoisches
Beharren auf einer dem Krautrock entlehnten Wiederholungsexzess -
und schon nimmt ihre Musik eine Eigendynamik an, die sich unter-
scheidet von den unzähligen Acts des Genres, deren Musikalität sich
in korrekter Ausf√ľhrung von psychedelischen "Malen nach Zahlen"-
Mandalas erschöpft.

Die vierköpfige Band beherrscht somit einen originellen, psychede-
lischen Groove, der auch mal breitbeinigen Hellacopters-Rock oder
dicke Stoner-Riffs streift, oder klingt "als wenn Ace Frehley und
Siouxsie Sioux mit The Doors jammen w√ľrden" (Roppongi Rocks).
Da kracht es an allen Ecken und Enden und auch textlich werden
Themen verhandelt, die man im häufig etwas verschwurbelten, sich
in √ľberh√∂hter Bildsprache verlaufendem Psych-Rock selten ver-
nimmt: der Krieg als Geschäft, allgegenwärtiger Rassismus oder
auch die Unbill, die durch Zwischenmenschliches gestiftet wird.

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Sonntag auf Montag,
24. auf 25. Mai 2020, 01.15 - 03.30 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2020
WALLIS BIRD feat. WYVERN LINGO
WELLBAD
(12. März 2020 - Bonn, Harmonie)

WALLIS BIRD feat. WYVERN LINGO
Wallis Bird ist Irin, ihre musikalische Karriere erbl√ľhte allerdings in
Deutschland, nachdem sich die Studentin f√ľr Musik und Songwriting von
Dublin aus zu einem Musiker-Workshop aufmacht. Gerne wird Wallis Bird
mit Liedermacherinnen wie Ani DiFranco, Janis Joplin, Eva Cassidy oder
KT Tunstall verglichen.

Ihre facettenreiche, von der Akustikgitarre getragene Musik ist geprägt vom
Rock, Pop und dem Irish Folk, hat aber mittlerweile auch viel dem Soul
entlehnt. Ruhige Solo-Akustik-Songs sind ebenso Teil ihres Repertoires wie
dicht arrangierte, aufbegehrende Rocknummern, stets vorgetragen mit äus-
serst kr√§ftiger Stimme und einer B√ľhnenenergie, die im besten Sinne mit-
reißend ist.

Schon kurz nach ihrer Geburt 1982 schenkt ihr Vater ihr eine Gitarre. Im
Alter von eineinhalb Jahren trennt ein Rasenmäher ihr alle Finger der linken
Hand ab. Vier davon können der Linkshänderin wieder angenäht werden.
Die kleine Wallis √ľbt von nun an auf einer Rechtsh√§nder-Gitarre, die sie an-
dersherum hält, ohne dabei die Reihenfolge der Saiten anzupassen. Dabei
entwickelt sie ganz eigene Grifftechniken, die ihr Gitarrenspiel einzigartig
machen. Die Leidenschaft f√ľr das Musikmachen sieht Wallis als Bestim-
mung an: "Wenn ich nicht Musik machen kann, dann weiß ich nicht, was ich
auf dieser Erde sonst machen soll. Ich habe festgestellt, dass jeder genau
das machen kann, was er möchte. Man muss eben nur dranbleiben."

Mittlerweile ist Wallis Bird √ľberh√§uft mit Auszeichnungen, war in fast allen
Kontinenten auf Tournee und hat trotz aller musikalischer Abwechslung
einen Stil und eine Haltung entwickelt, die sie abhebt vom Gros der Lieder-
macher/innen weltweit. Die Konzerte des Energieb√ľndels sind ohnehin seit
jeher wahre Spektakel.

WELLBAD
Pratt aka Gamiel Stone ist der Frontmann. Er zog aus New York nach
Kopenhagen um dort Reverend Shine Snake Oil Co. zu gr√ľnden, unter

Diese Stimme klingt wie hundert Leben. Daniel Welbat aus Hamburg singt,
als hätte er Jahre in den dunkelsten Bars abgehangen. Er ist ein extrover-
tierter Frontmann, der mit seiner f√ľnfk√∂pfigen Band WellBad einen genre-
√ľbergreifenden Mix aus Roots-Rock, Jazz, Blues und Hip Hop auf die
B√ľhne bringt.

‚ÄěEin Ph√§nomen!‚Äú hat Classic Rocks in WellBad erkannt und der Rolling
Stone ist nicht weniger begeistert: ‚ÄěDaniel Welbat treibt die Anverwandlung
amerikanischer Spielarten zu einer solchen Perfektion, dass man `Heart-
beast¬ī nicht eine Sekunde lang f√ľr das Produkt eines deutschen Musikers
h√§lt. Tom Waits, Steve Earle und Mark Oliver Everett stehen Pate f√ľr diese
√ľberbordenden Blues- und Jazz-Rock-St√ľcke.‚Äú

Ob beim legendären Montreal Jazzfestival in Kanada, auf der Beale Street
in Memphis (USA) oder im europäischen Ausland: WellBads Auftritte wer-
den gefeiert. "Dieser Tausendsassa lässt ein Universum entstehen, das mit
dem von Tom Waits und Nick Cave zu vergleichen ist." (Ledevoir, Montreal)

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Ihr wollt unsere Sendungen nachsehen? Kein Problem.
Auf www.rockpalast.de und www.wdr-mediathek.de
halten wir fast alles zum Abruf bereit.

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Wir w√ľnschen wie immer viel Spa√ü mit unserem Programm.

Eure
Rockpalast Info-Line

Noch Fragen??? Mailt uns: rockpalast@wdr.de
oder √ľber facebook: www.facebook.com/rockpalast

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Kontakt: www1.wdr.de/fernsehen/kultur/rockpalast/kontakt/index.html
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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von nixe » Sa 16. Mai 2020, 09:51

WDR ROCKPALAST ‚Äď NEWSLETTER
16-05-2020

Liebe Rockpalast-Freunde,

der Sommer 2020 wird leiser. Konzerte und Festivals sind bis auf weiteres
abgesagt. Ein schwerer Schlag f√ľr alle, die Musik lieben. Es gibt kaum einen
Lebensbereich, der aktuell nicht von Corona beeinflusst ist. Auch die Kultur
und viele Sehensw√ľrdigkeiten in Nordrhein Westfalen sind betroffen. Orte,
an denen sich sonst hunderte Menschen versammeln, sind verwaist: Stadien,
touristische Hotspots, Ausflugscafes, Bars, Clubs. Rockpalast möchte diese
besondere Stimmung der menschenleeren Orte nutzen, um dort Musikerinnen
und Musiker ‚Äď nat√ľrlich auf Abstand - spielen zu lassen.

Neben unseren Rockpalast BACK HOME - Folgen, in denen Rockpalast
Reporter Ingo Schmoll via Videochat von Zuhause aus mit Musikern, Musik-
machern, Managern und Veranstaltern √ľber ihre aktuelle Situation spricht,
haben wir nun die ersten beiden Rockpalast CORONA SESSIONS online -
mit Fortuna Ehrenfeld und mit Maxim. Weitere werden folgen.

Diese Akustiksessions werden hoffentlich einmalige Zeitdokumente sein,
die sich in den kommenden Sommern nicht wiederholen.

Unten nun wieder unser aktuelles Programm f√ľr die kommenden
Rockpalast-Termine im WDR Fernsehen.

Euer Rockpalast-Team

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Samstag auf Sonntag,
16. auf 17. Mai 2020, 01.25 - 04.55 Uhr
im WDR Fernsehen

Open-Air Festival auf der Loreley 1983
01.25 U2
02.25 JOE COCKER
03.40 STEVE MILLER BAND
(20. August 1983 - Loreley, Freilichtb√ľhne

Mit U2, Joe Cocker und der Steve Miller Band traten am 20. August 1983
auf der Loreley-Freilichtb√ľhne musikalisch sehr unterschiedliche Acts auf,
die allesamt an einem Wendepunkt ihrer Karriere standen.

U2
U2 sind zweifelsohne eine der größten Rockbands aller Zeiten. Die Vier aus
Dublin haben eine große weltweite Fangemeinde, sie polarisieren aber auch
seit vielen Jahren sowohl Fans als auch Kritiker.

Paul David Hewson alias Bono (Gesang), David Howell Evans alias The Edge
(Gitarre), Adam Clayton (Bass) und Larry Mullen Jr. (Schlagzeug) machten
schon als Teenager Mitte der Siebziger gemeinsam Musik. Sie hatten sich an
der Mount Temple Comprehensive School in Dublin kennengelernt. Bereits
1980 hatten sie ihren Plattenvertrag bei dem renommierten Label Island
Records in der Tasche und brachten dort ihr Deb√ľtalbum "Boy" heraus. Mit
ihrem zweiten Album "War" (auf dem unter anderem die Hits "Sunday Bloody
Sunday" und "New Year's Day" zu finden sind) knackten sie Patz eins der
UK-Albumcharts. Zahlreiche Nummer-1-Alben und -Singles sollten im Laufe
ihrer Karriere folgen.

Bei ihrem ersten Auftritt im Rockpalast (1981 im Metropol in Berlin) waren U2
gerade auf dem Weg, Stars zu werden. Das hatten sie vor allem Bonos
Charisma zu verdanken, denn rein musikalisch hatte die Band noch sehr
starke Indie- und New Wave-Einfl√ľsse. Es war eines der ersten Konzerte der
Iren in Deutschland, gespickt mit ihren fr√ľhen Hits, darunter "Gloria", "I Will
Follow" und "Eleven O’Clock Tic-Toc". Damals waren noch kaum poppige
Töne bei der Band zu hören. Allein schon deshalb ist das Konzert eine Rari-
t√§t aus dem Fr√ľhwerk einer der bekanntesten Bands der Musikgeschichte.
Bei ihrem zweiten Rockpalast-Gig beim Loreley Open-Air 1983 waren sie
bereits etabliert und kurz vor dem Superstar-Status.

Ende der achtziger Jahre hatten U2 alles erreicht, was eine Rockband er-
reichen kann: Meilensteine wie ihr legendärer Auftritt bei Live Aid 1985,
das Erfolgsalbum "The Joshua Tree" und die dazugehörige, weltweit aus-
verkaufte Tour hatten ihren Ruf als größte lebende Rockband zementiert
und waren ins kollektive musikalische Ged√§chtnis √ľbergegangen.

JOE COCKER
Ein Ton reichte, um Joe Cocker sofort zu erkennen. Mit seiner unverwech-
selbaren Reibeisenstimme geh√∂rte der geb√ľrtige Engl√§nder aus der Arbei-
terschicht zu den ganz Großen.

Als Jugendlicher schlägt sich der Arbeitersohn Joe Cocker in Sheffield
zun√§chst als Gasinstallateur durch, tr√§umt aber schon fr√ľh von einer
Musikerkarriere. Nach einigen Versuchen mit diversen Combos findet er
mit der Grease Band schließlich die richtige, setzt alles auf eine Karte und
schmeißt seinen Installateursjob.

Den ersten großen Erfolg hat Cocker 1969 mit seinem Auftritt beim Wood-
stock Festival - mit dem Beatles-Coversong "With A Little Help From My
Friends", den er sich vollkommen zu eigen macht. Seine gef√ľhlvolle und
gleichsam seltsam entr√ľckte Performance macht ihn auf einen Schlag
zum neuen Darling der Rockszene und beschert ihm hohe Chartsplatzie-
rungen. Doch Cocker ist kein Businessman, ist aufgrund schlechter Ver-
träge ständig auf Tour und verdient kaum daran. In den siebziger Jahren
feiert er weitere Erfolge, vor allem mit Coversongs wie "Cry Me A River"
oder "You Are So Beautiful". Mit seiner Band Mad Dogs and Englishmen
tourt er aber mehr, als er verkraften kann. Es folgen schwere Jahre mit
Suchtproblemen, missgl√ľckten Auftritten und Haftstrafen. In den Achtzi-
gern l√§sst es Cocker endlich ruhiger angehen, er heiratet, lebt zur√ľckge-
zogen auf seiner Mad Dog Ranch in Colorado und betreibt eine Eisdiele.

In den Achtzigern wird er einer der gr√∂√üten Rocks√§nger weltweit. Er f√ľllt
Arenen und Stadien, darf als einer der ersten westlichen Musiker 1988 in
der DDR auftreten, ebenso beim goldenen Thronjubiläum der Queen.
2007 ernennt das britische Staatsoberhaupt den Arbeitersohn aus dem
Norden zum Officer of the Order of the British Empire. Nach einem turbu-
lenten Leben voller gro√üer Erfolge und tiefer Abst√ľrze ist Joe Cocker in
der Nacht auf den 22. Dezember 2014 mit nur 70 Jahren verstorben.

STEVE MILLER BAND
"The Joker", "Abracadabra" oder "Fly Like An Eagle" gehören zu den Hits,
die Steve Miller mit seiner Band abgeliefert hat. Die Musik wurde Steve
Miller in die Wiege gelegt.

Steve Miller, 1943 in Milwaukee geboren, ist der Sohn eines Jazz-begeis-
terten Arztes und einer S√§ngerin. Schon mit f√ľnf Jahren lernte Miller die
ersten Akkorde an der Gitarre ‚Äď bei keinem Geringeren als Les Paul, dem
Erfinder der gleichnamigen Gitarre und engem Freund seines Vaters. An
der Schule in Texas gr√ľndete Miller seine erste Band, The Marksmen.
Als Miller absichtlich durch eine Pr√ľfung am College in Wisconsin fiel, er-
munterte ihn Les Paul, seinem musikalischen Talent zu folgen und Profi-
musiker zu werden.

1967, also mit 24 Jahren, gr√ľndete er schlie√ülich die Steve Miller Band.
Es ging gleich steil bergauf mit der Combo: Sie spielten beim Monterey
Pop Festival und waren am Soundtrack des Hippie-Kultfilms "Revolution"
beteiligt. Die Alben der Steve Miller Band zu jener Zeit waren stark von
Psychedelic beeinflusst. In den Siebzigern folgten Kollaborationen mit
u.a. John Lee Hooker (auf Hookers Album "Endless Boogie") und Dave
Mason. Der Wendepunkt sowohl in Sound als auch in der Karriere Millers
war sein Album "The Joker" aus dem Jahr 1973. Die meisten kennen das
Lied in seiner Version aus der Levis-Werbung aus dem Jahr 1990, doch
schon die erste Fassung war ein Nummer-Eins-Hit. Die Alben "Fly Like
An Eagle" und "Book Of Dreams" machten Miller endg√ľltig zum Star. Es
folgte eine große Stadiontour im Vorprogramm der Eagles.

Der Rummel wurde Miller jedoch schnell zu viel, und so zog er sich Ende
der Siebziger f√ľr einige Jahre zur√ľck, bis zu seinem Comeback 1981.
Auf "Circle Of Love" lässt er sich unter anderem gegen die US-Politik
jener Zeit aus. Das Album floppte. Das Comeback als Hit-Autor folgte
prompt 1982 mit "Abracadabra". Seitdem lässt es die Steve Miller Band
ruhiger angehen und Ende der Achtziger begann Miller seine Solokarri-
ere, die er bis heute verfolgt. 2016 wurde er in die Rock'n'Roll Hall of
Fame aufgenommen.

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Sonntag auf Montag,
17. auf 18. Mai 2020, 01.10 - 03.35 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2020
LAURA COX
MAIDAVALE
(13. März 2020 - Bonn, Harmonie)

LAURA COX
Laura Cox ist genau das was sie verspricht zu sein: eine ‚ÄěBadass
Rock¬īn¬ī Roll Lady‚Äú die mit ihrer Gitarre Sounds produziert, die in der
Welt des Rocks bereits f√ľr einiges Aufsehen gesorgt haben.

Mit vierzehn Jahren entdeckte die geb√ľrtige Franz√∂sin die Gitarre f√ľr
sich. Drei Jahre später startet die junge Musikerin bereits auf Youtube
durch - ihre Soli gehen viral und verschaffen ihr die Aufmerksamkeit
eines breiten Publikums. Mittels Social Media generiert sie seit 2008
Klicks in zweistelliger Millionenhöhe. Ihre Follower verfolgen gebannt
ihre musikalische Vita, die anfangs stark vom Musikgeschmack ihres
englischen Vaters geprägt ist: The Band, ZZ Top, Johnny Cash und
die Dire Straits. Mittlerweile ist der High-Voltage Rock'n'Roll von Laura
Cox und ihrer Band eher im Stil von AC/DC und Danko Jones angelegt
und lässt Southern Rock und Blues-Grundierung ineinander fließen.

Wenn es denn eine Rangliste der größten weiblichen Gitarristinnen
g√§be, so w√ľrde sie vermutlich von vielen Freunden des gro√ü buchsta-
bierten und mit Ausrufezeichen versehenen ROCK! in einem Atemzug
mit Nancy Wilson (Heart), Nita Strauss (Alice Cooper), The Runaways,
Girlschool oder Joan Jett genannt werden.

MAIDAVALE
MaidaVale, gegr√ľndet 2012 in Schweden, machen Heavy-Psychrock -
die vier Frauen bedienen sich damit zwangsläufig an musikalischen
Einfl√ľssen aus den 60er- und 70er-Jahren.

In diesem Genre ist vieles komplett Retro. Kein Wunder, dass eher
diejenigen Bands langfristig im Ged√§chtnis bleiben, die sich k√ľnstle-
risch weiterentwickeln, sich öffnen, der Verklärung des Vergangenen
einen guten Schuss Originalität - und manchmal auch Moderne - zur
Seite stellen. So auch MaidaVale. Hier und da ein experimenteller
Einschub, ein unerwarteter Move oder auch ein stures, stoisches
Beharren auf einer dem Krautrock entlehnten Wiederholungsexzess -
und schon nimmt ihre Musik eine Eigendynamik an, die sich unter-
scheidet von den unzähligen Acts des Genres, deren Musikalität sich
in korrekter Ausf√ľhrung von psychedelischen "Malen nach Zahlen"-
Mandalas erschöpft.

Die vierköpfige Band beherrscht somit einen originellen, psychede-
lischen Groove, der auch mal breitbeinigen Hellacopters-Rock oder
dicke Stoner-Riffs streift, oder klingt "als wenn Ace Frehley und
Siouxsie Sioux mit The Doors jammen w√ľrden" (Roppongi Rocks).
Da kracht es an allen Ecken und Enden und auch textlich werden
Themen verhandelt, die man im häufig etwas verschwurbelten, sich
in √ľberh√∂hter Bildsprache verlaufendem Psych-Rock selten ver-
nimmt: der Krieg als Geschäft, allgegenwärtiger Rassismus oder
auch die Unbill, die durch Zwischenmenschliches gestiftet wird.

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Sonntag auf Montag,
24. auf 25. Mai 2020, 01.15 - 03.30 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2020
WALLIS BIRD feat. WYVERN LINGO
WELLBAD
(12. März 2020 - Bonn, Harmonie)

WALLIS BIRD feat. WYVERN LINGO
Wallis Bird ist Irin, ihre musikalische Karriere erbl√ľhte allerdings in
Deutschland, nachdem sich die Studentin f√ľr Musik und Songwriting von
Dublin aus zu einem Musiker-Workshop aufmacht. Gerne wird Wallis Bird
mit Liedermacherinnen wie Ani DiFranco, Janis Joplin, Eva Cassidy oder
KT Tunstall verglichen.

Ihre facettenreiche, von der Akustikgitarre getragene Musik ist geprägt vom
Rock, Pop und dem Irish Folk, hat aber mittlerweile auch viel dem Soul
entlehnt. Ruhige Solo-Akustik-Songs sind ebenso Teil ihres Repertoires wie
dicht arrangierte, aufbegehrende Rocknummern, stets vorgetragen mit äus-
serst kr√§ftiger Stimme und einer B√ľhnenenergie, die im besten Sinne mit-
reißend ist.

Schon kurz nach ihrer Geburt 1982 schenkt ihr Vater ihr eine Gitarre. Im
Alter von eineinhalb Jahren trennt ein Rasenmäher ihr alle Finger der linken
Hand ab. Vier davon können der Linkshänderin wieder angenäht werden.
Die kleine Wallis √ľbt von nun an auf einer Rechtsh√§nder-Gitarre, die sie an-
dersherum hält, ohne dabei die Reihenfolge der Saiten anzupassen. Dabei
entwickelt sie ganz eigene Grifftechniken, die ihr Gitarrenspiel einzigartig
machen. Die Leidenschaft f√ľr das Musikmachen sieht Wallis als Bestim-
mung an: "Wenn ich nicht Musik machen kann, dann weiß ich nicht, was ich
auf dieser Erde sonst machen soll. Ich habe festgestellt, dass jeder genau
das machen kann, was er möchte. Man muss eben nur dranbleiben."

Mittlerweile ist Wallis Bird √ľberh√§uft mit Auszeichnungen, war in fast allen
Kontinenten auf Tournee und hat trotz aller musikalischer Abwechslung
einen Stil und eine Haltung entwickelt, die sie abhebt vom Gros der Lieder-
macher/innen weltweit. Die Konzerte des Energieb√ľndels sind ohnehin seit
jeher wahre Spektakel.

WELLBAD
Pratt aka Gamiel Stone ist der Frontmann. Er zog aus New York nach
Kopenhagen um dort Reverend Shine Snake Oil Co. zu gr√ľnden, unter

Diese Stimme klingt wie hundert Leben. Daniel Welbat aus Hamburg singt,
als hätte er Jahre in den dunkelsten Bars abgehangen. Er ist ein extrover-
tierter Frontmann, der mit seiner f√ľnfk√∂pfigen Band WellBad einen genre-
√ľbergreifenden Mix aus Roots-Rock, Jazz, Blues und Hip Hop auf die
B√ľhne bringt.

‚ÄěEin Ph√§nomen!‚Äú hat Classic Rocks in WellBad erkannt und der Rolling
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amerikanischer Spielarten zu einer solchen Perfektion, dass man `Heart-
beast¬ī nicht eine Sekunde lang f√ľr das Produkt eines deutschen Musikers
h√§lt. Tom Waits, Steve Earle und Mark Oliver Everett stehen Pate f√ľr diese
√ľberbordenden Blues- und Jazz-Rock-St√ľcke.‚Äú

Ob beim legendären Montreal Jazzfestival in Kanada, auf der Beale Street
in Memphis (USA) oder im europäischen Ausland: WellBads Auftritte wer-
den gefeiert. "Dieser Tausendsassa lässt ein Universum entstehen, das mit
dem von Tom Waits und Nick Cave zu vergleichen ist." (Ledevoir, Montreal)

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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von biggenerator » Mi 20. Mai 2020, 21:21

Die größten Hits des Ostens

unter Anderen:
Bild

https://www.mdr.de/tv/programm/sendung8 ... b8958.html
_____________________________________
Bergkkeller Reichenbach / prog-rock.club
Artrockfestival 2020
https://prog-rock.club/

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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von nixe » Fr 22. Mai 2020, 16:34

https://www.arte.tv/de/guide/
Chuck Berry 21:55 Uhr
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Re: Musik im Fernsehen: Programmtipps

Beitrag von nixe » Fr 29. Mai 2020, 08:39

WDR ROCKPALAST ‚Äď SonderNEWSLETTER

"ROCK HARD" Re-Live


Liebe Rockpalast-Freunde,


Rockpalast begleitet das Rock Hard Festival jetzt bereits10 Jahre.

Das Festival am Rhein-Herne-Kanal verbindet gekonnt familiäres

Camping-Flair mit rifflastiger Live-Atmosphäre.

Dieses Jahr kann es wegen der Corona-Krise nicht stattfinden.



Wir zeigen Euch aber drei Tage lang ausgewählte Konzerte des

Rock Hard von 2011 bis 2018 noch einmal im LIVESTREAM -

auf rockpalast.de, bei Facebook Live und auf YouTube:

"ROCK HARD" Re-Live 2011 - 2018

Freitag, 29. Juni 2020

18.30 TRIPTYKON (2014)
19.11 BEHEMOTH (2017)
20.14 DESTRUCTION (2016)
21.24 EXODUS (2017)
22.20 OVERKILL (2018)
23.35 SODOM (2018)

Samstag, 30. Juni 2020
17.30 CARCASS (2014)
18.10 MOONSPELL (2016)
18.48 DOOL (2018)
19.13 SANCTUARY (2015)
19.37 D-A-D (2017)
20.43 TIAMAT (2018)
21.45 BLACK STAR RIDERS (2015)

23.02 DOWN (2011)

Sonntag, 31. Juni.2020
16.45 ORDEN OGAN (2016)
17.13 THRESHOLD (2013)
18.09 ULI JON ROTH (2018)
18.47 MICHAEL SCHENKER’S TEMPLE OF ROCK (2015)

19.27 BLUES PILLS (2017)
20.51 KADAVAR (2016)
21.46 THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA (2017)
22.15 BLIND GUARDIAN (2016)


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